• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Schlaglochpiste soll 2015 teilweise saniert werden

Interview mit Jens-Uwe Miether, Bürgermeister der Gemeinde Altmittweida

Altmittweida. 

Altmittweida . In der Gemeinde Altmittweida wird auch 2014 einiges passieren. Welche Dinge im kommunalen Maßnahmeka-talog stehen, darüber unterhielt sich Ralf Härtel mit Bürgermeister Jens-Uwe Miether.

Welche Maßnahmen stehen in diesem Jahr an?

In der Grundschule gehen die Arbeiten am dritten Bauabschnitt der Gesamtsanierung zu Ende. Als Abschluss wird der Eingang und Schulhof neu angelegt. Die Kosten für die komplette Maßnahme belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Davon sind fast 175.000 Euro EU-Fördergelder. Auch im benachbarten Kindergarten gehen die Arbeiten weiter. Wir investieren dort 120.000 Euro, von denen 89.000 Euro Fördermittel sind. Außerdem soll im Freibad das alte Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden, in dem sich dann die Umkleidekabinen und die Kasse befindet. Die Maßnahme stemmen wir mit rund 145.000 Euro selbst.

Es laufen derzeit Planungen durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Vorgesehen ist, im kommenden Jahr die Hauptstraße zwischen Ortseingang und dem Gasthof "An der Reichskrone" zu sanieren, denn dort ist die Staatsstraße derzeit am schlechtesten. Auch das Teilstück zwischen der Ampelkreuzung Chemnitzer Straße/Neusorger Straße bis hin zur Kreuzung Neusorger Straße/Nordstraße/Südstraße im Gewerbegebiet soll noch 2015 saniert werden.

Da gibt es nichts zu entscheiden. Ich habe dieses Thema kurz nach meiner Wahl 2011 im Gemeinderat angesprochen. Die Ratsmitglieder haben damals eindeutig gegen eine Eingemeindung ausgesprochen und für eine möglichst lange Selbstständigkeit der Gemeinde plädiert. Seitdem steht das Thema nicht mehr auf der Tagesordnung. Auch Mittweidas Oberbürgermeister Matthias Damm hat sich an unsere Abmachung gehalten, das Thema nicht wieder anzusprechen.

Welche Wünsche haben Sie für das Jahr 2014?

Wichtig wäre, dass in Hinblick der bereits lange geplanten Verlegung der Staatsstraße 200 vom Altmittweida in Richtung Mittweida endliche eine konkrete Entscheidung vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr getroffen wird. Im Zuge des Brückenbaus in Ottendorf wäre eine Ortsumgehung nur eine logische Folge.