Schwibbögen sind nicht nur etwas für Weihnachten

Schau Volkskunst bei den Ausstellern weiter im Fokus

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Museumschefin Ramona Metzler mit einem Schwibbogen, den Ingolf Körner aus Gahlenz geschaffen hat. Foto: Ulli Schubert

Oederan. Nach Lichtmess erlöschen im Erzgebirge die Lichter auf den Schwibbögen. Im Oederaner Museum indes können noch bis zum Ende der Winterferien am 26. Februar 105 Schwibbögen von 48 Ausstellern bestaunt werden.

Ob geschnitzt oder gedrechselt, gestrickt oder geklöppelt, aus Eisen gehämmert oder aus Fundstücken gebastelt - sie allesamt wurden von Menschen aus dem Erzgebirge geschaffen, die sich der Volkskunst verschrieben haben. Und auch bei der nächsten Sonderausstellung im Museum behält die Volkskunst quasi das Zepter in der Hand. Ab dem 18. März sind hier Arbeiten von Schülern und Lehrern der Volkskunstschule zu sehen. Bei der Eröffnung dieser Schau am Samstag soll auch ein Interviewband vorgestellt werden.

Auch für die Ferienkinder haben die Museumsmitarbeiter interessante Angebote parat. Am 21. und 22. Februar können sie sich an verschiedenen Webstühlen betätigen oder mit dem Gurtwebgerät ein Stück Stoff weben. Am 23. Februar werden in der Druckerei kleine Kunstwerke gesetzt und gedruckt.

Die Ferienveranstaltungen finden jeweils von 9.30 bis 12 Uhr außerhalb der Öffnungszeiten statt, weshalb eine Voranmeldung erforderlich ist.