Sind die Freiberger Verkehrsnetze für Notfälle geeignet?

Wissenschaft Nepalesin forscht in Freiberg

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Foto: ollo/iStockphoto

Freiberg. Die nepalesische Mathematikerin Urmila Pyakurel von der Tribhuvan University, Kathmandu forscht seit Anfang November in Freiberg an der TU Bergakademie. Untersuchen wird die Wissenschaftlerin Fragen zur Verkehrsnetzoptimierung im Notfall. Für die Humboldt-Stipendiatin ist es nicht der erste Besuch in Freiberg. Von August bis November 2016 weilte sie im Rahmen der ebenfalls von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung geförderten Institutspartnerschaft in der Bergstadt. Die Stipendiatin weiß die exzellenten Forschungsbedingungen zu schätzen und auch das für sie wichtige wissenschaftliche Netzwerk auf den Gebieten der mathematischen Optimierung und der diskreten Mathematik.

Ihr Gastgeber ist Professor Stephan Dempe vom Institut für Numerische Mathematik und Optimierung. "Mit ihrem umfangreichen und tiefgründigen Wissen auf dem Gebiet der Netzwerkoptimierung ist Frau Pyakurel eine wertvolle Bereicherung für unsere Forschung. Fragen der Evakuierung Geschädigter unter Einbeziehung gegenläufiger Transporte von Notfallkräften sind wissenschaftlich hochinteressant und anspruchsvoll. Ihre Untersuchung ist gerade für Nepal wegen der häufigen Naturkatastrophen sehr wichtig", so Dempe. Die Stipendiatin will nach ihrer Rückkehr an die Heimatuniversität den Kontakt zur TU Bergakademie Freiberg weiter festigen und eine Kooperation vertiefen.