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So geht sächsisch! - jetzt auch in Lunzenau

Förderung SV Fortschritt überzeugt mit seinem Mehrgenerationenprojekt und erhält 2.000 Euro

Lunzenau . Große Freude beim Sportverein Fortschritt Lunzenau, der ab sofort stolzer Teil der "So geht sächsisch.Kampagne!" ist. In der Staatskanzlei erhielten Vereinspräsident Tommy Haeder sowie Vorstandsmitglied Carolin Endmann die Urkunde des diesjährigen Vereinssportwettbewerbs von Ministerpräsident Michael Kretschmer überreicht. Die Jury entschied sich neben weiteren 99 Vereinen für die Bewerbung der Lunzenauer Sportler. Beworben hatten sich 367 Vereine. Jeder Verein erhält nun 2.000 Euro für seine Vereinsarbeit.

Mehrgenerationenprojekt hat gepunktet

"Der Sport in Sachsen wird maßgeblich durch die leidenschaftliche und ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen geprägt. Gerade auch die Angebote im Sport sind es, die eine wichtige Rolle für den Zusammenhalt hier bei uns im Freistaat spielen. Der Wettbewerb soll dieses wunderbare Engagement zusätzlich unterstützen und anerkennen", stellte Michael Kretschmer fest. Die Lunzenauer haben mit ihrem Mehrgenerationenprojekt gepunktet. Im 402 Mitglieder zählende Verein sind Sportler von einem Jahr bis über Neunzigjährige vereint.

Geplantes Projekt bedarf über eine Million Euro

"Wir wollen ein neues Vereinsdomizil auf dem Sportplatz errichten, welches Heimstätte für alle Sportarten ist. Wir sind ziemlich breit aufgestellt und haben Angebote vom Reha- und Seniorensport bis hin zum Kindersport", erklärt Tommy Haeder. Das geplante Gebäude wird eine große Turnhalle beinhalten. Die Förderanträge sind bereits auf den Weg gebracht. Bis März erhoffen sich die Sportler positive Signale für das über eine Million teure Bauprojekt. Die Sportler aus den Abteilungen Fußball, Judo, Tischtennis, Reha-Sport, Breitensport sowie Kinder- und Jugendsport nutzen die Turnhalle an der Altenburger Straße sowie die Schulsporthalle.

Allerdings dort alle benötigten Trainingszeiten unter einen Hut zu bringen, wird immer schwieriger. "Die neue Halle soll Abhilfe schaffen und wird so konzipiert, dass Wettkämpfe veranstaltet werden können. Auch können dann weitere Sportarten wie beispielsweise Volleyball angeboten werden", sagt Haeder.

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