Staatsminister übergibt Förderbescheid

Hilfe Sicherheitsgefühl der Bevölkerung soll gestärkt werden

Flöha. 

Flöha. Die Städte Flöha, Oederan und Augustusburg sowie der Gemeinden Niederwiesa, Eppendorf und Leubsdorf haben den Aufbau eines interkommunalen Gemeindevollzugsdienstes unter dem Dach der Allianz Sichere Sächsische Kommunen (ASSKomm) offiziell gestartet. Dafür unterzeichneten in der vergangenen Woche Flöhas Oberbürgermeister Volker Holuscha (Die Linke) sowie die stellvertretende Geschäftsführerin des Landespräventionsrates, Anja Herold-Beckmann, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Zudem übergab der sächsische Innenminister Roland Wöller in der Aula der Oberschule Flöha-.Plaue einen Fördermittelbescheid in Höhe von 40.000 Euro. "ASSKomm gibt es zwar schon seit Februar 2019. Doch diese Art der kommunalen Zusammenarbeit stellt ein Pilotprojekt dar", sagte Anja Herold-Beckmann.

An der Zeremonie nahmen neben den Bürgermeistern Steffen Schneider (Oederan ), Dirk Neubauer (Augustusburg) auch die 2. Bürgermeister Manfred Haustein (Leubsdorf), Martin Strauß (Eppendorf) sowie der Niederwiesaer Hauptamtsleiter Thomas Scheumann teil. Das Projekt ASSKomm hat insbesondere das Ziel, durch zielgerichtete Prävention Kriminalität vor Ort möglichst gar nicht entstehen zu lassen und somit mehr Sicherheit zu schaffen. Durch den Einsatz eines interkommunalen Gemeindevollzugsbeamten soll zudem ein Beitrag zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung geleistet werden.

"Ich freue mich sehr, dass die beteiligten Städte und Gemeinden im Rahmen von ASSKomm die Initiative ergriffen haben. Ich weiß, dass dies gerade in den Zeiten von Corona nicht selbstverständlich ist, dieses Projekt gemeinsam anzupacken", sagte Staatsminister Wöller.