window.dataLayer.push({ event: 'cmp_allow_fb', cmp_allow_status: false });
  • Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Corona-News
Mittelsachsen

Stacheliger Geselle ist auch in Ringethal präsent

Würdigung Im Baumpark ist der Baum des Jahres 2021 zu finden

Ringethal/Mittweida. 

Ringethal/Mittweida. Auch der Baumpark von Ringethal, den es inzwischen seit reichlich elf Jahren gibt, geht nun in die Winterruhe. Für Natur- und Wanderfreunde hat der etwa 3,5 Hektar große Park aber auch in der kalten Jahreszeit seinen Reiz. Am Lutherweg gelegen haben zwar viele Gehölze ihr Sommerkleid abgeworfen, aber mit Reif oder mit Schnee belegt, hat auch das etwas Einzigartiges.

Außerdem gibt es einige Gewächse, die sich auch im Winter grün zeigen. So beispielsweise die Immergrüne Eiche (lateinisch: Quercus turneri 'Pseudoturneri'. Zu den besonders sehenswerten Exemplaren in dieser Zeit zählt zweifellos auch die Stechpalme mit ihren knallroten Früchten. "Sie ist der Baum des Jahres 2021", weiß Hobby-Dendrologe Bernd Jentsch, der gemeinsam mit Uwe Starke und Ullrich Sachse den Park im Ringethaler Ortszentrum geschaffen hat. Heute zählt er über 100 Baumarten und mehr als 300 Gehölze. In den Jahren ist außerdem ein Geo-Park hinzugekommen, der seit etwa 2012 auch Gesteine aus der Region anschaulich präsentiert. Betreut wird er speziell von Patrick und Ullrich Sachse. Einige zerklüftete Exemplare müssen in der Winterzeit abgedeckt werden: "Sonst verlieren wir diese Steine unwiederbringlich wegen Frostsprengung", sagt dazu Patrick Sachse. Doch zurück zum Baumpark selbst. "Wir zeigen alle 33 Bäume des Jahres zwischen 1989 und 2021 und natürlich auch den Baum des Jahrtausends, den Gingko", sagt Jentsch nicht ohne berechtigt Stolz auf den Baumpark-Bestand zu sein. Der neue Baum des Jahres, die immergrüne, gewöhnliche Stechpalme (Ilex aquifolium), hat übrigens nichts mit einer Palme zu tun und ist in Europa bis Westafrika zu Hause. Die lederartigen, dunkelgrünen, mit Stacheln besetzten Blätter geben dem Gewächs den Namen. Insbesondere im Herbst/Winter bilden die roten Beeren einen tollen Kontrast zu den Blättern. Die roten Früchte sind für Menschen ungenießbar, aber für die Vögel im Winter eine wichtige Futterquelle.