Straßenbau in Freiberg geht 2019 weiter

Vorhaben Stadt saniert an vielen Stellen

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Wird in diesem Jahr ebenfalls grundhaft ausgebaut: Die kleine Hornstraße in Freiberg.Foto: Wieland Josch

Freiberg. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Sanierung von Straßen inner- wie außerhalb von Ortschaften ebenso notwendig wie bei den Verkehrsteilnehmern unpopulär ist. Wie sehr würde man sich einmal einen Jahreslauf wünschen, in dem freie Fahrt herrscht.

Einrichtung einer Tempo-30-Zone

Doch wird das auch 2019 damit nichts werden, und die andere Seite der Medaille ist ebenfalls eine nicht unwichtige, wie Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger nicht zu Unrecht betont: "Kommunen, die bauen, denen geht es gut." Für die kommenden Monate hat Freiberg bereits einige Vorhaben angekündigt. Dass ausgerechnet im Humboldt-Jubiläumsjahr die Humboldtstraße dran ist, sei aber reiner Zufall, betont Krüger. Der 440 Meter lange Straßenzug wird in zwei Bauabschnitten bis Ende 2020 grundhaft ausgebaut. "Denn Fahrbahn und Gehwege weisen aktuell erhebliche Unebenheiten auf", teilt die Stadtverwaltung mit. Die Verkehrsraumaufteilung soll dabei grundsätzlich neu strukturiert werden. Neben beidseitigen Längsparkstreifen werden für mehr Parkmöglichkeiten große Bäume gepflanzt.

Für die spätere Nutzung ist die Einrichtung einer Tempo-30-Zone geplant. "Gerade durch diese Baumaßnahme steigern wir die Wohnqualität in der Humboldtstraße deutlich", sagt Baubürgermeister Holger Reuter. Ebenfalls starten werden die grundhaften Ausbauarbeiten an der kleinen Hornstraße zwischen Wasserturmstraße und Pfarrgasse. Fahrbahn und Gehweg werden erneuert sowie zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen.