Straßenbau steht nun in den Startlöchern

Kommunales Kommunalpolitische Stammtische gaben Aufschluss

strassenbau-steht-nun-in-den-startloechern
Die Bergstraße in Rochsburg. Foto: Andrea Funke

Göritzhain. Bürgermeister Ronny Hofmann informierte interessierte Bürger während seiner kommunalpolitischen Stammtische in den Ortsteilen Göritzhain und Rochsburg über aktuelles Geschehen und gab eine Rückschau auf Geleistetes. So verwies er beispielsweise auf die Erweiterung der Kapazitäten in den Kindereinrichtungen, so dass bisher alle Kinder aufgenommen werden konnten.

Platzreserven in eigenen Gebäuden ausgereizt

"Wir haben neue Krippenplätze geschaffen, indem die Hortkinder, welche bisher das Obergeschoss der Kindertagesstätte Spatzennest nutzten, in die Grundschule ziehen. Durch Umzug der Kindergartenkinder nach oben wird Platz für die Krippenkinder im Erdgeschoss. Auch in der DRK-Kita in Elsdorf werden noch einige Krippenplätze geschaffen. Der notwendige Umbau des Sanitärbereichs kostet 100.000 Euro. Jetzt sind unsere Platzreserven in eigenen Gebäuden ausgereizt", erklärt das Stadtoberhaupt.

In der Oberschule haben umfangreiche Elektroarbeiten im Untergeschoss stattgefunden, die energetische Sanierung ist noch im Gange. In diesem Jahr soll der letzte der bestehenden Spielplätze in den Ortsteilen erneuert werden. Er befindet sich in Elsdorf. Dafür nimmt die Stadt 20.000 Euro in die Hand, insgesamt wurden dann 140.000 Euro in die Erhaltung aller Spielplätze gesteckt. Alle Spiel- und Rutschkombinationen aus Holz wurden gegen langlebiges Aluminium und Kunststoff ausgetauscht.

Erweiterung im Jahre 2019?

Der Zustand der Straßen ist jedes Mal ein aufregendes Thema und beschäftigt die Bürger in allen Ortsteilen. Seit 2014 bemüht sich die Stadt, den Ausbau der Bergstraße in Rochsburg auf den Weg zu bringen. Der erste Bauabschnitt mit zirka 80 Metern rückt nun in greifbare Nähe. Zahlreiche Anträge waren von Nöten, da die Straße an ein Landschaftsschutzgebiet grenzt. Bei dem grundhaften Ausbau muss der Hang mit Bohrpfeilern stabilisiert werden. Die Kosten liegen bei zirka 510.000 Euro.

Hofmann hofft auf Genehmigung im Mai, dann käme es zur Ausschreibung. Außerdem haben die Stadträte im Februar einer Genehmigung zur Errichtung eines Solarparks auf der Deponie im Ortsteil Cossen zugestimmt. Die Nachfrage nach Bauland in Lunzenau ist erfreulich gut. So sind von sieben Baugrundstücke im Wohngebiet "Sonnenhang" drei verkauft, zwei in Verhandlung und nur noch zwei frei. "Wir denken bereits über eine Erweiterung des Gebietes 2019 nach", so Hofmann.