Straßensanierungen um Kriebstein geplant

Bau Zwischen Kriebstein und Hainichen wird demnächst an mehreren Stellen gebaut

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Die S32 in Rossau ist seit Jahren in einem schlechten Zustand. Ab Juli soll hier gebaut werden. Pendler und Touristen nach Kriebstein müssen dann weitere Wege in Kauf nehmen. Foto: Dennis Heldt

Rossau/Kriebstein. Autofahrer, die zwischen Hainichen und Kriebstein pendeln, müssen sich ab Sommer auf längere Umwege einstellen. Ab Juli 2017 soll die Staatsstraße 32 in Rossau nach mehrjähriger Debatte grundhaft ausgebaut werden. Die Bestätigung des Baustarts durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) stehe zwar noch aus, da der Bauplan für dieses Jahr noch nicht genehmigt worden sei, aber Bürgermeister Dietmar Gottwald (parteilos) rechnet mit diesem Termin: "Das Lasuv hat uns gegenüber signalisiert im Juli mit dem Bau zu beginnen, wenn es nicht zu einer Umweltkatastrophe kommt."

Gebaut wird den ersten Einschätzungen eines Ingenieurbüros zufolge vermutlich zwei Jahre lang, sprich bis Mitte 2019. In dieser Zeit werde der Durchfahrtsverkehr auf dem etwas mehr als zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Kreuzungsbereich Hainichener Straße und dem Abzweig der S32 nach Ehrenberg vollgesperrt. Dort soll zudem eine neue T-Kreuzung errichtet und die Vorfahrtsregelung geändert werden.

Derzeit müssen Autofahrer, die aus Ehrenberg kommen, an der Auffahrt auf die Hauptstraße in Rossau die Vorfahrt beachten. In Zukunft sei dies nicht mehr notwendig, da die S32 dann zur höherrangigen Straße erklärt werde. Noch vor der S32 soll ab dem 6. März mit der Sanierung der Kreisstraße in Niederrossau begonnen werden. Bis Herbst 2017 soll die Straße bis zur Anschlussstelle zur S32 fertiggestellt sein. Bereits begonnen haben indes die Bauarbeiten in Kriebstein zwischen Talsperren-Parkplatz und Rittergut. Bis April 2018 soll hier die Fahrbahn erneuert werden.

Besonders betroffen von den zahlreichen Straßenbauarbeiten ist vor allem der Tourismuszweig an der Talsperre. Ausflügler aus Richtung Hainichen und Waldheim werden durch die Umleitungen schwerer nach Kriebstein gelangen. "Wir haben dies in unserer Jahresplanungen bereits einkalkuliert, hoffen aber trotzdem auf viele Gäste aus der Region", sagte Thomas Caro, Geschäftsführer vom Zweckverband Kriebsteintalsperre.