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Stress wegen Brückenbau

Bau Aufwändige Arbeiten in Ottendorf sorgen für Beeinträchtigungen

Ottendorf ist derzeit vom Bau zweier großer Brückenbauwerke gezeichnet. Das bringt für Anwohner und Gäste so manche Beeinträchtigung mit sich. Während die Brücke der Umgehungsstraße bald frei gegeben werden soll, dauern die Arbeiten an der Eisenbahn-Brücke noch an. Wieso sind dort überhaupt solch aufwändige Bauarbeiten notwendig? Der Ottendorfer Bahn-Viadukt von 1852 war 70 Meter lang, 15 Meter hoch und hat 163 Jahre das Tal des Ottendorfer Bachs an dieser Stelle überspannt.

Die Prüfung mehrerer Varianten, den Viadukt zu sanieren und in seiner Form zu erhalten, hatte durchweg negative Ergebnisse zur Folge, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Deutschen Bahn AG. Ein Anpassen des Sandsteinbauwerks an die heutigen Anforderungen zur Druck- und Lastverteilung war mit einem Umbau nicht machbar. Daher wird der Viadukt durch eine neue, architektonisch ansprechende Stabbogenbrücke, die aus einem Feld besteht, ersetzt. Nach eingehenden Prüfungen und Rekonstruktionsarbeiten werden aber beispielsweise die Widerlager zum Befestigen der neuen Brücke wieder verwendet. Der Neubau der Bahn-Brücke erfolgt in insgesamt vier Bauphasen zwischen Juli 2014 und März 2016. Derzeit ist Phase drei im Gange. "Die Gesamtkosten für das Projekt Viadukt Ottendorf liegen im oberen einstelligen Millionenbereich.

Die Projektverantwortlichen gehen derzeit davon aus, dass, wie geplant, Anfang Oktober 2015 der Zugverkehr wieder über das Viadukt rollt", sagte Elke Hering, Verantwortliche für das Viadukt Ottendorf bei der DB Netz AG auf Anfrage. Bis dahin müssen die Ottendorfer und ihre Gäste noch mit den Beeinträchtigungen durch den Brücken-Neubau zurechtkommen.



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