SWG-Chefin verabschiedet sich

Stadtumbau Oederaner Gesellschaft saniert zur Zeit die Hauboldmühle

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Die historische Hauboldmühle in Oederan wird von der SWG saniert. Foto: Ulli Schubert

Oederan. Man mag es nicht glauben, dass Rosemarie Koop mit Beginn des neuen Jahres tatsächlich in den Ruhestand gehen wird. Mit viel Verve berichtet die Geschäftsführerin der Stadtbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft Oederan mbH (SWG) von künftigen Vorhaben, von Wünschen gar. "In meinen Gedanken spukt noch immer das Haus Freiberger Straße 9 herum", verrät sie. Ein "spannendes Vier-Seiten-Ensemble", das sie zu gern saniert hätte, so wie es der SWG mit dem Gebäude Markt 14 etwa oder dem Eckhaus Markt 4 bestens gelungen ist.

Koop war bei vielen Projekten dabei

25 meist das Stadtbild prägenden Gebäuden hat die SWG in den vergangenen 25 Jahren ein neues, frisches Antlitz gegeben und ein modernes Inneres verpasst. So auch der einstigen Schustervilla, dem heutigen Hospiz, das am 1. Dezember sein fünfjähriges Bestehen feiern konnte.

"Das war sicher unser schwierigstes Objekt, aber auch das mit seiner größten Wirkung, vom Aussehen her, aber auch von der Wirkung. Ich bin sehr glücklich darüber, welch außerordentlich guten Namen sich das Hospiz gemacht hat, trotz mancher Bedenkenträger und mancher Ängste", sagt die SWG-Chefin. "Wozu mir allerdings gar nichts einfällt, ist das Haus '3 Schwanen'. Da habe ich einfach keine Idee", gesteht sie.

Hauboldmühle wird saniert

Neben dem Haus Kirchgasse 5, das noch in diesem Jahr fertiggestellt sein wird, hat die SWG mittlerweile auch begonnen, die Hauboldmühle in der Unterstadt zu sanieren. Das Nebengebäude wurde in den vergangenen Wochen bereits abgerissen.

Geplant ist eine umfassende bauliche und energetische Ertüchtigung dieses Einzeldenkmals als zeittypischen Bau mit baugeschichtlichem sowie stadtgeschichtlichem Wert. Es sollen vier Wohnungen entstehen. Die Kosten werden auf 1,1 Millionen Euro geschätzt, die Stadt wird das Vorhaben mit maximal 280.000 Euro fördern.