"Tag des offenen Denkmals": Mächtige und prächtige Bauwerke

Denkmalstag Anmeldung bei der Denkmal-Stiftung bis Ende Mai möglich

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Hinter den Fassaden von historischen Gebäuden stecken meist interessante Geschichten, die nicht nur am "Tag des offenen Denkmals" einen Besuch wert sind. Foto: Andrea Funke

Mittelsachsen. Jedes Jahr am zweiten Septembersonntag lädt sachsenweit der "Tag des offenen Denkmals" zur Beschäftigung mit Geschichte ein, versehen mit einem Motto, welches die "Deutsche Stiftung Denkmalschutz" ins Leben ruft.

Macht und Pracht

Das diesjährige Thema "Macht und Pracht" wendet sich nicht nur der an Schlössern, Burgen und Rittergütern festzumachenden Adelsgeschichte, sondern auch den baulichen Sachzeugen des Bürgertumes an den barocken Marktplätzen und den Architekturdemonstrationen in den gründerzeitlichen Vorstädten zu. Aber auch Fabrikfassaden, Bahnhofsgebäude, Brückenkonstruktionen, Kirchenausstattungen oder auch Wandmalereien in Treppenhäusern künden vom Selbstbewusstsein der Eigentümer und stellen sich als erhaltungswürdige Sachzeugen einer bemerkenswerten Geschichte vor.

Ein Bezug zum Jahresmotto kann auf vielgestaltige Art und Weise hergestellt werden. Der Kreativität des Handelns vor Ort sind keine Grenzen gesetzt. Um eine überregionale Ausstrahlung der einzelnen Aktionen zu erzielen, empfiehlt sich eine Aufnahme in die bundesweite Veranstaltungsliste, möglich unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Darüber hinaus ist über die Internetadresse der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bis zum 31. Mai Werbematerial sowie kostenlose Eindrucke auf Plakaten möglich.

Eröffnungsveranstaltung im September

Die zentrale Eröffnungsveranstaltung des Landkreises Mittelsachsen findet in Hohenfichte einem Ortsteil von Leubsdorf statt. Im dortigen Rittergut werden am 10. September um 10 Uhr die diesjährigen Denkmalpreisträger ausgezeichnet. Im Wechselburger Ortsteil Altzschillen laden der Denkmalpflegehof mit der Lehmziegelherstellung, Carola Zeiger mit ihrer Filzwerkstatt, Siglinde Zesch mit ihrem Kräuterhof, Claudia Rogeè mit ihren Handwebstühlen, Annemarie Böhme mit ihrer Klöppelkunst sowie Martina Petzold mit ihrer Tonkunst zu "Offene Werkstätten der Wechselburger Handwerker" ein.