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Trauerhalle im neuen Glanz

Bau Gemeinde setzt Fördermittel für die Sanierung des 60 Jahre alten Gebäudes ein

Wiederau . Nur noch ein paar wenige Restarbeiten und die Trauerhalle in Wiederau erstrahlt im neuen Glanz. Das Gebäude aus den 1960er Jahren wurde entkernt um es grundhaft sanieren zu können. "2016 wurde das Bauprojekt geplant, inzwischen sind die Preise gestiegen, so dass wir nur für die damals ermittelte Bausumme Fördermittel erhalten", erklärt Rico Anker vom Bauamt der Gemeinde Königshain-Wiederau. "Die Firmen für alle Gewerke kommen aus dem Gemeindegebiet oder der Umgebung" berichtet der Bauamtsleiter, der froh über die Vergabe der Bauleistungen an regionale Firmen ist.

Auch eine Fußbodenheizung wurde eingebaut

Jetzt müssen noch die Türen eingeputzt, die Außenanlagen fertiggestellt sowie restliche Fliesenarbeiten erledigt werden. Das Friedhofsgebäude erhielt ein neues Dach mit Dämmung. Die Fassade wurde gereinigt und die Faschen an Fenster und Türen wurden teilweise neu ausgebildet. Innen und an den Außenwänden sorgt nun ein heller Putz für ein strahlendes Aussehen. Der Fußboden musste ebenso komplett erneuert werden. Er wurde insgesamt herausgenommen. Die alten Terrazzoplatten lagen nur im Dreck. Deshalb machte sich ein fachgerechter Unterbau auf dem Fußbodenfliesen verlegt wurden, erforderlich. Ebenfalls wurde darin im Bereich der Sitzplätze eine Fußbodenheizung installiert. Die an den Wänden befestigten elektrischen Konvektoren sorgen ebenfalls für Wärme. Neu ist außerdem der Einbau einer Toilette, aus Platzgründen konnte diese aber nur barrierearme errichtet werden. Die vorhandenen Lager- und Nebenräume wurden umgenutzt und haben zum Teil dazu beigetragen, dass der Innenraum vergrößert werden konnte. In einer Nische gegenüber den Trauernden, wird der Sarg würdevoll aufgebahrt. Das vorhandene Mobiliar wie Stühle und Rednerpult wurde gereinigt und kommt wieder zum Einsatz.



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