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TU Freiberg weiht Pilotfabrik feierlich ein

Uni Innovation am Gießerei-Institut der Bergakademie

Freiberg. 

Freiberg. Am Dienstag hat die TU Bergakademie Freiberg nach einer Bauzeit von anderthalb Jahren eine Pilotfabrik zur Herstellung von dünnwandigem Stahlguss am Gießerei-Institut eingeweiht. Das Institut investierte rund 700.000 Euro in die Halle und nochmals eine halbe Million Euro in die Anlagen. Der Projektpartner, die Firma Borgwarner Turbo Systems GmbH, ein Zulieferbetrieb der Automobilbranche, wird zudem einen Beitrag in Millionenhöhe zur Ausrüstung und zur Personalausstattung in den nächsten fünf Jahren beisteuern.

Was soll das neue Pilotprojekt erreichen?

Die Forschung an der neuen Anlage ist eingebettet in der Fakultät "Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie", in der Materialwissenschaftler und Technologen gemeinsam an neuen Werkstoffen und Verfahren arbeiten. In der neuen Pilotfabrik werden neue Stahlsorten für den Hochtemperatureinsatz von Turboladern und die dazu gehörenden Gießverfahren entwickelt. "Die neuen Werkstoffe haben tolle Eigenschaften, sind aber sehr schwierig zu verarbeiten. Beides zusammen zu optimieren, ist das primäre Ziel des Projektes", so Prof. Gotthard Wolf, Direktor des Gießerei-Instituts.

"Die Universität hat immer die durchaus industrienahe Technologieentwicklung als eines ihrer Kernziele definiert und vorangetrieben", betont Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie Freiberg. "Gerade unser Gießerei-Institut ist durch die enge Vernetzung mit der Stahlguss-Industrie sehr drittmittelstark ausgerichtet." Die Anlage war bereits am 22. Juni von dem amerikanischen Generalkonsul Timothy Eydelnant aus Leipzig bei seinem Informationsbesuch bei der TU Bergakademie Freiberg besichtigt worden.



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