Vereinte Kunst ist auf der Rochsburg zu sehen

schau Porzellankunst trifft auf romantische Landschaftsmalerei

Lunzenau/OT Rochsburg. 

Seit August ist im Schloss die Sonderausstellung "Im Licht der neuen Zeit" zu sehen. Dabei stellen gleich zwei unterschiedliche Künstler ihre Werke vor. Zum einen zieren 90 Motive mit Ansichten von der Rochsburg und weiteren Burgen und Schlössern der Umgebung aber auch die Augustusburg, Gnandstein sowie Landschaftsmotive aus der Sächsischen Schweiz und von der Ostseeküste die Wände der Sonderausstellung.

 

Gemälde entstanden als Freilichtmalerei

Gemalt und auf die Leinwand gebracht hat sie Steffen Gröbner. Er hat in den vergangenen Jahren rund um die Rochsburg und in der Region vor Ort neue Gemälde und Grafiken geschaffen. Interessant an seinen Arbeiten ist, dass er noch mit seiner Staffelei im Freien sitzt und akribisch das Motiv von Anfang bis zum Schluss malt. Der Landschaftsmaler aus Weinböhla liebt die romantische Freilichtmalerei und ist seit 2004 freischaffend tätig. Mit Britta Fischer zusammen gestaltete er schon mehrere Ausstellungen. Beide Künstler haben den Beruf der Porzellanmalerei in der Meißner Porzellanmanufaktur erlernt.

 

Gemälde werden mit verschiedenen Objekten ergänzt

Während Britta Fischer dem Material mit ihrer Meißner Porzellanschmiede treu geblieben ist, widmet Steffen Gröbner sich der Landschaftsmalerei und Grafik. So kommt es, dass die Landschaftsbilder und Grafiken mit Schmuck- und Dekorationsobjekten sowie praktischen Gebrauchsgegenständen ergänzt werden, die Britta Fischer präsentiert.

 

Ausstellung bis 30. Dezember verlängert

Nach ihrem 25-jährigen Betriebsjubiläum in der Meißner Porzellanmanufaktur wollte Britta Fischer ihr eigenes Ding machen und wurde 2005 freischaffende Malerin und Porzellangestalterin. In ihrer eigenen Porzellanschmiede bot sie ihre Kreationen an, bis Corona kam. Das veranlasste sie, ihr Geschäft zu schließen, aber dennoch arbeitet sie weiter und ist mit vielen Ausstellungen unterwegs. Auf Grund der positiven Resonanz wird die Schau auf der Rochsburg bis 30. Dezember verlängert.

 

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