Vogelgrippe in Mittelsachsen - Erster Fall

Geflügelpest Toter Schwan aus Geringswalde weist H5N8-Virus auf

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Wildenten am Geringswalder Großteich im vergangenen Sommer. Hier wurde der tote Schwan geborgen. Foto: Dennis Heldt/Archiv

Geringswalde. Im Landkreis Mittelsachsen wurde der erste Vogelgrippefall festgestellt. Wie das Landratsamt mitteilte, sei der H5N8-Erreger bei einem toten Schwan in Geringswalde nachgewiesen worden. Der Schwan wurde in der vergangenen Woche am Geringswalder Großteich tot geborgen.

In dem Gebiet um den Teich und in einigen Stadt- und Ortsteilen von Geringswalde wurden indes Sperrzonen eingerichtet. So unter anderem in Teilen von Zettlitz, Erlau, Seelitz und Hartha. Für die Region Rochlitz, Mittweida und Döbeln gelte zudem eine besondere "Beobachtungszone", so der Landkreis weiterhin. In den Sperrgebieten ist es der Behörde zufolge untersagt Hunde und Katzen frei herumlaufen zu lassen. Des Weiteren dürfe keine Jagd auf Federwild gemacht werden.

Erst zu Beginn des Jahres hatte das Landratsamt mitgeteilt, dass die Stallpflicht für Geflügel verlängert werde. Bis Anfang des Jahres waren mehr als 570 Fälle der Geflügelpest gemeldet worden, 15 davon auch in Sachsen.