Von Bienen, die nicht stechen, und essbaren Pflanzen

Projekt Kinder können in Gahlenz und Weiditz viel über die Natur erfahren

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Karla (l.) und ihre Freunde aus dem DRK-Hort "AlberTina" haben im Dorfmuseum viele Entdeckungen gemacht und eine Menge Spaß gehabt.Foto: Ulli Schubert

Hainichen. Karla und die anderen Mädchen und Jungen aus dem Hort "AlberTina" in Hainichen werden den Besuch im Dorfmuseum im Oederaner Ortsteil Gahlenz in den Sommerferien wohl nicht vergessen. Schließlich kamen sie einem Bienenvolk sehr nah, dessen Treiben ihnen von Imker Reiner Dittrich erklärt wurde. Und bei Kräuterexpertin Angelika Künzel erfuhren sie, welche der Pflanzen, die sie zuvor auf der Wiese gesammelt hatten, auch wirklich essbar sind. Wobei ein Mädchen der Meinung war, dass man dies auch googeln könne.

Die siebenjährige Klara wusste eine Menge über verschiedene Kräuter. "Meine Oma hat mir viele Pflanzen gezeigt und erklärt", sagte das Mädchen, das ab kommender Woche die zweite Klasse besuchen wird. Erzieherin Dagmar Martin zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der Stippvisite auf dem Land: "Super. Frau Künzel hat das sehr schön aufgebaut. Wir legen ja auch während der Ferien Wert auf Wissensvermittlung."

Sparkassen Stiftung fördert Naturbewusstsein

Möglich wurde dies durch ein Natur- und Umweltprojekt der Sparkassen-Stiftung für Soziales und Umwelt, das bei den Kindern ein Bewusstsein für unsere natürliche Umgebung und den respektvollen Umgang mit ihr schaffen soll. Für insgesamt mehr als 1.100 Kinder und Begleitpersonen übernimmt die Stiftung der Sparkasse Mittelsachsen in diesem Jahr die Fahrtkosten und die Eintrittsgelder.

Etwa die Hälfte der Teilnehmer war bereits unterwegs. Sie kamen u.a. aus Mittweida, Oberschöna, Striegistal und nun eben auch Hainichen nach Gahlenz ins Dorfmuseum. Ein weiterer Projektpartner ist die Naturschutzstation Weiditz. Die Aktion wird bis zum Oktober fortgeführt.