Was soll der Zirkus? Manege frei statt Schulbank drücken

Zirkus In Claußnitz schnupperten knapp 150 Kinder beim Projektcircus Sperlich echte Zirkusluft

Claußnitz . Zirkus statt Unterricht! Das hat den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Claußnitz natürlich bestens gefallen. Eine Woche lang stand an der Einrichtung mit Schulleiterin Marion Jänig an der Spitze alles im Zeichen des Projektcircuses Sperlich. Außerdem waren zahlreiche ältere Knirpse der beiden Kindergärten von Claußnitz und Diethensdorf mit dabei, insgesamt knapp 150 Mädchen und Jungen.

Der erste ostdeutsche Projectcircus

Fast jedes Kind träumt davon, einmal in der Manege eines echten Zirkus' auftreten zu können. Diese Träume macht der 1. Ostdeutsche Projektcircus Andre Sperlich aus Sachsen-Anhalt wahr: "Der beliebte Zirkus war bereits vor fünf und vor zehn Jahren an unserer Schule, so brach der Kontakt nicht ab", sagte Schulleiterin Marion Jänig. Alle knapp 100 Schülerinnen und Schüler der Grundschule aus den fünf Klassen der Grundschule beteiligten sich. "Es war eine Lust und Freude zu sehen, mit welchem Eifer und Spaß die Kinder bei der Sache waren", kam Jänig, die aktiv assistierte, ins Schwärmen. Nach nur drei Tagen intensivem Übens, führten die Steppkes in vier öffentlichen Vorstellungen vor, was sie gelernt haben.

Zum Thema "Schatzsuche" waren beispielsweise Akrobaten, Clowns, spektakuläre Schwarzlichtshows, Seilbalance- und Trapez-Artisten, Feuerspucker, eine Tiershow mit Tauben, Zauberer, Fakir auf Glas und mehr live zu erleben.

Organisiert hat das der Grundschul-Förderverein mit der Grundschule. Sponsoren deckten etwa die Hälfte der Kosten ab, den Rest der Förderverein. "Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Sponsoren, die Gemeinde, die Grundschule, die zahlreichen Helferinnen und Helfer sowie die Feuerwehr", so René Weber, der Vorsitzende des Fördervereines. Dessen Kinder Laura und Timo waren bei diesem Spektakel natürlich auch dabei. "Beide waren vollkommen begeistert", so Weber.