Wer traut sich in Penigs Kellerlabyrinth?

Führung mit Bergführern durch die unterirdischen Gänge von Penig

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Inge Wingrich (l.) ist eine der Kellerbergführer, die Interessantes bei Rundgängen unter Tage zu berichten haben. Foto: Andrea Funke/Archiv

Penig. Wer sich für die unterirdischen Gänge von Penig interessiert, kann sich am 24. und 25. Februar bei einer Führung mit einem Bergführer die Geschichte dieses Kellerlabyrinth erzählen lassen. Im Huthaus beginnen die Führungen jeweils in der Zeit von 14 bis 17 Uhr.

In der Zeit des ausgehenden Mittelalters wurden in Penig die ersten Kellergänge angelegt, die ausschließlich zu Wirtschaftszwecken genutzt wurden. Dadurch konnten bedeutende Mengen Lebensmittel haltbar gelagert werden. Mit der Bierherstellung mussten die Lagermöglichkeiten erweitert werden.

Laut Aufzeichnung im alten Peniger Stadtbuch von 1455 bis 1541 begannen die Brüder Wolf und Peter Rodten im Jahre 1511 die ersten kellerartigen Gewölbe in den Berg am damaligen Schindergraben zu hauen. Seit 1995 können die Kellerberge nach umfangreicher Sanierung an mehreren Wochenenden im Jahr besichtigt werden.