Woche der offenen Unternehmen: Schüler informierten sich in Freiberg

Ausbildung Große Beteiligung bei Unternehmenswoche

Freiberg. 

Freiberg. Die Woche der offenen Unternehmen, die gestern zu Ende ging, wartete mit vielen hohen Zahlen auf. Allein in Mittelsachsen, das zum sechsten Mal dabei war, beteiligten sich 247 Firmen mit rund 6.000 Ausbildungsplätzen daran. Tausende Schüler nahmen das Angebot wahr, sich direkt in den Betrieben über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten zu informieren, Vorträge zu hören und das direkte Gespräch mit dem künftigen Arbeitgeber zu suchen. Eröffnet wurde die Woche in diesem Jahr im Kreiskrankenhaus Freiberg.

Nicht die Erwartungshaltung anderer erfüllen!

"Diese Auswahl, die Sie jetzt haben, hat es so noch nie gegeben", betonte dabei Mittelsachsens Landrat Matthias Damm vor zahlreichen Schülern, die oft gemeinsam mit Lehrern oder Eltern erschienen waren. "Es kommt jetzt darauf an, diese Chancen zu nutzen." Man solle dabei nicht unbedingt den Traumberuf allein ins Auge fassen, sondern sich durchaus branchenübergreifend ins Bild setzen, ergeben sich doch so öfter Möglichkeiten, von denen man vorher noch nichts wusste. Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, ging sogar noch einen Schritt weiter in seiner Ermunterung.

"Machen Sie nicht das, was andere Ihnen sagen, erfüllen Sie nicht die Erwartungshaltung anderer", sagte er. "Fragen Sie sich selbst, was Sie gut können und was Sie machen möchten." Es sei nicht mehr selbstverständlich, dass der Weg von der Schule direkt in eine Ausbildung führe, stellte Stefan Brangs, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium fest. "Es ist ein großes Problem, die Fachkräftesituation stabil zu halten." Die Schüler, die ins Kreiskrankenhaus gekommen waren, wurden schließlich von Auszubildenden und jungen Fachkräften in die Ausbildungsberufe der Gesundheitseinrichtung eingeführt.