Wohnzentrum mit neuem Kleinbus

Mobilität Neues Fahrzeug wird zu 70 Prozent gefördert

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Einrichtungsleiterin Anke Seydel und Bewohner Herr Hösel freuen sich über den neuen Bus Foto: C.M.Brinkmann

Mittweida. Das Wohnzentrum für Menschen mit Behinderungen der Arbeiterwohlfahrt Südsachsen in Mittweida freut sich seit kurzem über einen neuen Kleinbus. Das neue Fahrzeug, ein Ford Transit, bietet durch einen modernen Lift und durch das Gurtsystem mehr Komfort, Platz und Entlastung für die Bewohner und Mitarbeiter der AWO-Einrichtung. Bei der Anschaffung wurde das Wohnzentrum von der Initiative "Aktion Mensch" unterstützt. Die Gesamtkosten für den Ford mit behindertengerechten Umbauten belaufen sich auf etwa 64.190 Euro. Die "Aktion Mensch" förderte die Anschaffung zu 70 Prozent mit 44.933 Euro.

Ein Fahrzeug für jede Gelegenheit - vom Arztbesuch bis zum Ausflug

Die restlichen Kosten finanzierte die AWO aus Eigenmitteln. Der Kleinbus ist wichtig für die Mobilität der 43 Bewohner des Wohnzentrums und der acht Frauen und Männer der gegenüberliegenden und zur Einrichtung gehörigen Außenwohnungen. Genutzt wird der Bus vor allem für Fahrten zu Veranstaltungen in der Region oder zum Arztbesuch, aber auch für die jährlich stattfindenden Urlaubsfahrten beispielsweise in die Sächsische Schweiz, die Lausitz oder den Spreewald. Der alte Bus, ein Renault Master, wird nun verkauft.