Zwanzig Jahre Partner in lokaler Gefahrenabwehr

Ehrenamt Technisches Hilfswerk feiert Jubiläum

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Gemeinsam mit dem THW-Nachwuchs freuen sich Mario Bellmann (r.) und Sven Hoppe (2.v.l.) über das Geburtstagsgeschenk von Steve Johannes Ittershagen (l.). Foto: Wieland Josch

Freiberg. Runde Jubiläen sind natürlich immer ein guter Grund, auf Erreichtes zurückzuschauen. Doch ist der Blick in die Zukunft dabei fast noch der Wichtigere. Insofern war es gut und folgerichtig, dass beim 20. Geburtstag des Freiberger Ortsverbandes des Technischen Hilfswerks, der am vergangenen Samstag auf der Reichen Zeche würdevoll begangen wurde, auch ausreichend Nachwuchs vertreten war. Unter den zahlreichen Gästen, die gekommen waren, war auch der Landtagsabgeordnete Steve Johannes Ittershagen, der mit seinem Geburtstagsgeschenk besonders die kleinen Ehrenamtler erfreute.Er brachte ihnen nämlich Fußbälle mit.

Erster Vorsitzender war Kai Zeidler

Derweil ging es beim Festakt angemessen feierlich zu. Der 1. Juli 1997 wurde als wichtiges Datum gewürdigt. Im THW-Landesverband Sachsen-Thüringen war der Ortsverband Freiberg damals der 30. seiner Art. Erster Vorsitzender wurde seinerzeit Kai Zeidler. Während der Feierstunde übergab Sven Hoppe, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Chemnitz, die offizielle Ernennungsurkunde an den aktuellen Chef Mario Bellmann. Zu seinem Stellvertreter wurde, vorerst kommissarisch, Björn Fritzke ernannt, der noch einen Lehrgang absolvieren muss, um den Posten vollwertig zu übernehmen.

Freiberger Ortsverband strahlt als "zuverlässig"

Der Freiberger Ortsverband, so Sven Hoppe, ist ein zuverlässiger Partner in der lokalen Gefahrenabwehr. "Beispiele aus jüngster Zeit sind die Wintereinsätze 2010/11, die Hochwassereinsätze 2013, die Unterstützung im Rahmen der Flüchtlingshilfe 2015 oder zuletzt im Mai 2017 die Unterstützung der Feuerwehr bei einem Großbrand in Frankenberg", zählte der Geschäftsführer auf. 1997 begann man mit 16 Mitgliedern, mittlerweile sind es über 90, ein Drittel davon jünger als 18 Jahre. Beim THW Freiberg kann man da optimistisch in die Zukunft schauen.