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Die zwei Gesichter des Judas Iskarioth

Musik-Tipp Lord Of The Lost mit siebtem Studioalbum "Judas" zurück

Anikas Musik-Tipp:

Judas Iskarioth, vielen besser bekannt als der Verräter Jesus'. Ohne ihn wäre Jesus wohl nie gekreuzigt worden oder viel mehr hätte sich Jesus' göttliche Bestimmung niemals erfüllt. Ist Judas jetzt der "Böse" oder der Erlöser? Die Band Lord Of The Lost hat sich mit ihrem siebten Studioalbum genau dieser Thematik angenommen und ein ganzes Konzept mit viel Recherche darum gestrickt. Eine Größe sind die fünf Hamburger in der Gothik- und Metalszene schon seit Jahren und dabei erfinden sie sich immer wieder neu. Zwischen Orchester und Gothic, Klassik und Schmutz, Kunst und Selbstdarstellung. An Lord Of The Lost kommt man nicht vorbei, vor allem nicht an dieser neuen Scheibe. 

Judas ist ein Doppelalbum mit gleich 24 Songs. CD 1 zeigt die verräterische Seite der biblischen Judas-Figur. CD 2 hingegen symbolisiert das zweite Gesicht des Erlösers. Bereits die erste Single "Priest" stimmt perfekt auf die atmosphärische düstere Stimmung der Platte ein. Es geht in Richtung Verrat, Verzweiflung, Tod und Mistrauen. Besonders der Song "For They Know Not What They Do" sticht als Ohrwurm hervor und changiert zwischen sakralen Melodien und harten Metalgrowls. Immer wieder nutzen die Musiker ein Leitmotiv, was sich durchs ganze Album zieht. Ebenso wieder die immer auftretenden Chöre. Meine Anspieltipps: 2000 Years A Pyre, In The Field Of Blood, And It Was Night, Iskarioth. 

Alles in allem kann man die CD gut am Stück hören und vor allem CD 1 überzeugt mit vielen Hits. Überzeugt euch doch selbst. Am 3. Juli findet der Sinister Summer Stream statt und die Band performt im Livestream das ganze neue Album. 

 



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