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200 Strohballen in Pomßen brennen lichterloh

Blaulicht Brandstiftung als Ursache sei wahrscheinlich

Pomßen. 

Pomßen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus der Gemeinde Parthenstein und die Kameraden aus Naunhof wurden Dienstagabend gegen 21.50 Uhr zu einem Großeinsatz gerufen.

Auf einem Feld waren aus bislang unbekannten Gründen etwa 200 Strohballen in Brand geraten. Als die Kameraden vor Ort eintrafen standen zwei der drei aufgeschichteten Strohballenhaufen bereits lichterloh in Flammen, zudem befand sich ein Kuhstall in unmittelbarer Nähe in Gefahr. In der ersten Überlegung der Einsatzkräfte war somit der Schutz des Stalles zur Priorität erklärt worden. Außerdem sollte ein Ausbreiten der Flammen auf den dritten Haufen verhindert werden.

 

Unter Kontrolle gebracht

Mit einem sogenannten Hydroschild, also einer künstlichen Wasserwand, wurde der Stall vor Funkenflug geschützt. Parallel wurde mit einer Riegelstellung versucht, den dritten Strohballenhaufen vor einem Übergreifen zu schützen. Mit einem Radlader wurden die noch unversehrten Ballen in Sicherheit gebracht. Die Wasserversorgung wurde über das Tanklöschfahrzeug der Naunhofer Wehr und einer etwa 400 Meter langen Schlauchleitung aus dem angrenzenden Teich sichergestellt. Nach etwa einer Stunde konnte das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht werden, sodass die brennenden Strohballen kontrolliert niederbrannten.

 

Wirtschaftlicher Totalverlust

Insgesamt sind die etwa 200 Ballen, welche einzeln ca. einen Wert von 40 € haben, wohl als wirtschaftlicher Totalverlust einzustufen. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden und muss noch ermittelt werden. Dem Vernehmen nach sei aber Brandstiftung wahrscheinlich.



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