250 Millionen für die Digitalisierung an sächsischen Schulen

bildung Digitale Infrastruktur soll verbessert werden

Am heutigen Mittwoch erhielt der Landkreis Zwickau als bundesweit erster Schulträger einen Fördermittelbescheid von rund 3,6 Millionen Euro für die digitale Ausstattung von insgesamt 16 allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Kulturstaatssekretär Herbert Wolf überreichte den Bescheid, deren Mittel über den DigitalPakt finanziert werden. "Der digitale Ausbau von Sachsens Schulen wird im neuen Schuljahr enorm an Fahrt aufnehmen. Weitere Förderanträge liegen bereits vor, positive Förderentscheidungen werden zügig getroffen", so Wolff.

Bis 2024 stehen den Schulen in Sachsen insgesamt 250 Millionen Euro für die digitale Ausstattung zur Verfügung. 225 Millionen Euro werden dabei vom Bund finanziert. Die übrigen 25 Millionen Euro werden je zur Hälfte von Land und Schulträgern gestellt.

Jedem Schulträger steht unter Umsetzung des DigitalPakts ein Schulträgerbudget zu Verfügung. Dabei kann jeder Schulträger selbst entscheiden, in welcher Schule seine Fördermittel eingesetzt werden. "Die Schulträger wissen am besten welches Ziel die Schulen vor Ort verfolgen und welche technische Ausstattung zur Erreichung des Ziels erforderlich ist", erklärte Staatssekretär Wolff.

Kern der Förderrichtlinien ist die Erstellung und Verbesserung der digitalen Infrastruktur an Schulen. Konkret bedeutet das, die strukturierte Datenvernetzung der Schule mittels WLAN, Präsentations- und Interaktionstechnik wie digitale Displays, interaktive Tafeln und weitere Endgeräte wie etwa Tablets und Notebooks.