Allianz in der Leichtbau-Branche

Forschung Verein soll Zusammenarbeit von sächsischen Universitäten vertiefen

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Schon heute hängen in Sachsen mehr als 60.000 Arbeitsplätze direkt von Themen des Leichtbaus ab. Foto: Andreas Seidel

Wissenschaftler der Universitäten Chemnitz, Dresden und Freiberg wollen künftig ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Leichtbauwerkstoffe und -technologien vertiefen. Im Beisein von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange unterzeichneten Vertreter der jeweiligen Institute kürzlich die Satzung zur Gründung des Vereins Leichtbau-Allianz Sachsen.

Stange: "In den letzten Jahren hat der Forschungsbereich Leichtbau [...] an allen Technischen Universitäten in Sachsen Einzug gehalten und ist heute hervorragend aufgestellt, leistungsfähig und international konkurrenzfähig. Mit dem neuen Verein wird es möglich sein, dass sich die Partner noch umfangreicher mit der Vielfalt der Leichtbauthemen auseinandersetzen. Er kann unter einer neuen, gemeinsamen Marke agieren, was national und international von großer Bedeutung ist."

Gemeinsame Arbeit ist gern gesehen

Das neue Zentrum versteht sich als offene Plattform und lädt weitere Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände sowie sächsische Unternehmen aus leichtbaurelevanten Branchen zur Beteiligung ein. Im Fokus der gemeinsamen Aktivitäten steht neben der gemeinsamen Forschung und Entwicklung auch die Umsetzung neuer Technologien und Anwendungen in Kooperation mit sächsischen Unternehmen.

Schon heute hängen in Sachsen mehr als 60.000 Arbeitsplätze direkt von Themen des Leichtbaus ab, so zum Beispiel bei Zulieferbetrieben für die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrttechnik, den Schienenfahrzeugbau sowie den Maschinen- und Anlagenbau. Vereinssitz wird für die ersten vier Jahre Freiberg sein. Danach wird neu über den Sitz entschieden.



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