An Grundschulen: 2.000 Autofahrer zu schnell unterwegs

Verkehr Polizei zieht positives Fazit nach Kontrollaktion zum Schulstart

Dresden. 

Dresden. Im Rahmen der Aktion für Verkehrssicherheit "Die Schule hat begonnen!" hat die sächsische Polizei in den vergangenen Wochen vor allem an Grundschulen verstärkt Kontrollen durchgeführt. Das Fazit: Die meisten Autofahrer waren vor den Schulen besonders aufmerksam und hielten sich an die Tempolimits.

Trotzdem blieben einige Verstöße nicht aus. An den insgesamt 1.000 Kontrollstellen zogen die Beamten 2.000 Fahrzeuge aus dem Verkehr, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten. Dabei wurden im Großteil der Fälle Verwarngelder verhängt, 163-mal sogar ein Bußgeld. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Gesamtanzahl der Verstöße leicht gesunken. Die größte Tempoüberschreitung gab es in Zwickau: Dort war ein Autofahrer in einem Bereich mit Tempo 30 mit stolzen 64 km/h unterwegs. Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden in ganz Sachsen 134 Verstöße gegen die Sicherungspflicht von Kindern und mehr als 1.100 andere Ordnungswidrigkeiten aufgenommen.

Nach dem Ende der Aktion ist auch Innenminister Roland Wöller zufrieden: "Die Aktion war auch in diesem Jahr eine wichtige Kampagne zur Stärkung der Verkehrssicherheit von ABC-Schützen sowie zur Sensibilisierung von Autofahrern". Weiter betonte er, dass die gesamte Aktion auch für die Sicherheit im Straßenverkehr sehr wichtig gewesen sei.