Auf nach Rumänien: Schüler nehmen an Europäischem Jugenddialog teil

Bildung Neben Workshops ist auch ein Treffen mit EU-Präsident Juncker geplant

Sechs Schüler aus Frankenberg, Zwickau, Chemnitz, Pirna, Leipzig und Löbau im Alter von 16 bis 18 Jahren werden am Dienstag, den 7. Mai, nach Sibiu/Rumänien reisen. Dort nehmen sie am Europäischen Jugenddialog der Europäischen Kommission teil. Die zwei Jungen und vier Mädchen aus Sachsen werden mit rund 300 anderen Jugendlichen aus der EU in spannenden Workshops ihre Positionen und Wünsche zur Zukunft der EU diskutieren. Ihre Ergebnisse stellen sie anschließend der EU-Kommission und dem EU-Präsidenten Jean-Claude Juncker vor. 

Begegnungen machen die EU greifbar

"Unsere Schüler werden als EU-Botschafter nach Sachsen zurückkehren und bei ihren Freunden das Interesse am europäischen Gedanken wecken", freute sich Kultusminister Christian Piwarz, der den Schülern eine gute Reise und viele spannende, unvergessliche Eindrücke wünschte. "Die Schüler bekommen die einmalige Chance, sich mit dem EU-Kommissionspräsidenten, EU-Kommissaren und Jugendlichen aus anderen EU Staaten auszutauschen. Diese Begegnungen machen die EU greifbarer. Die Jugendlichen werden darin bestärkt, dass sie es selbst in der Hand haben, in welchem Europa sie morgen leben wollen", so Piwarz weiter.

Joachim Ott von engagierten Schülern beeindruckt 

Die sächsischen Schüler wurden eingeladen von Joachim Ott, Referatsleiter der Europäischen Kommission für die Bürgerdialoge. Er nahm an den "Europapolitischen Schülerforen" 2018 in Frankenberg und Chemnitz teil. Dort war er von den engagierten Schülern und den Veranstaltungen so beeindruckt, dass er anschließend sechs Plätze beim EU-Jugenddialog für sächsische Schüler reservierte. Die Wahl fiel auf die Schülermoderatoren, die die Schülerforen in den sechs Schulen moderiert hatten.

Frankenberger Lehrer begleitet minderjährige Schüler

Die teilnehmenden sächsischen Schüler sind Kim Fränken vom Martin-Luther Gymnasium Frankenberg, Lusy Seifarth vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Zwickau, Helena Kothe aus dem Chemnitzer Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium, Max Müller aus dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna, Sena Barhoum vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau und Julian Böhl aus dem Berufliches Schulzentrum 7 in Leipzig. Da die sächsischen Schüler noch minderjährig sind, wird ein Lehrer aus Frankenberg, der die Schüler dort auf das Forum mit vorbereitet hat, die Gruppe begleiten.

Für den EU-Jugenddialog in Sibiu sind vier Workshops geplant: "Gesellschaft und ich", "Fairness in der EU", "Digitales Europa und ich" sowie "Kampf dem Klimawandel". Die Reisekosten für die Schüler werden von der Europäischen Kommission übernommen.