Baupreise um 3,8 Prozent gestiegen

Bauen Letztes Jahr gab es den höchsten Anstieg seit 2012

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Foto: Thomas Schmotz

Im Jahr 2017 kletterten die Kosten für die Errichtung eines Wohngebäudes gegenüber 2016 durchschnittlich um 3,8 Prozent. Laut einer Auskunft des Statistischen Landesamtes ist das der höchste Anstieg seit 2012. Gleiches gilt für den Bau von Bürogebäuden und gewerblichen Betriebsgebäuden. So betrug der Preisanstieg für Arbeiten am Rohbau im vergangenen Jahr 3,7 Prozent, im Ausbaugewerk lag er im Durchschnitt bei 3,8 Prozent.

Leistungen in Verbindung mit "Schönheitsreparaturen in einer Wohnung" verteuerten sich im Jahr 2017 ebenfalls um 3,8 Prozent, Maßnahmen zur "Instandhaltung an Wohngebäuden" sogar um 4,3 Prozent. Ingenieurbauten wie beispielsweise "Straßenbau" schlugen mit 5,7 Prozent kräftig zu Buche, gefolgt von "Ortskanälen" (5,4 Prozent) und "Brücken im Straßenbau" (5,0 Prozent). Dieser Preisanstieg lag über dem Dreifachen der durchschnittlichen Teuerung des Jahres 2016.



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