Der (späte) Anfang ist gemacht

MOTORSPORT Auch die Stollenritter konnten endlich loslegen

Rehna. 

Rehna. Endlich ging es auch für die ebenfalls leidgeprüften deutschen Enduro-Fahrer wieder los. Traditionell haben diese im zeitigen Frühjahr ein, zwei Events und dann wegen der landwirtschaftlichen Nutzung des von ihnen vorzugsweise genutzten Terrains eine lange Pause bis hinein in den Spätsommer oder gar Herbstanfang. Nun, in diesem Jahr fielen die im März geplanten Rennen wegen Corona flach, sodass der Saisonauftakt erst an diesem Samstag in Rehna im äußersten Nordwesten Mecklenburgs erfolgen konnte.

Westsachsen stark vertreten

Ebenso traditionell ist die Internationale Deutsche Enduro Meisterschaft quantitativ wie qualitativ eine Domäne westsächsicher Rennfahrer. So auch diesmal, gingen doch in den offiziellen Meisterschaftsklassen von 50 Fahrern allein deren 14 aus den Gefilden des Regierungsbezirkes Chemnitz an den Start. In den weiteren B-Lizenz-Klassen sah das Verhältnis ganz ähnlich aus.

Hübner und Beier vorn dabei

Am erfolgreichsten war von denen Edward "Eddi" Hübner aus Penig, der in der Hauptklasse, der klassenübergreifenden Championatswertung, Vierter wurde und gleichzeitig in der extrem engen Klasse E2 als Dritter aufs Podest durfte.

"Overall" einen Platz hinter ihm kam Andreas Beier ins Ziel. Dafür durfte sich der Krumhermersdorfer über den Klassensieg in der kleinsten Hubraumklasse, der E1, freuen. Drittbester Westsachse wurde Luca Fischeder aus Geringswalde, der im Championat Siebenter und in der E2 Fünfter wurde.

In der E1 gingen außerdem Jörg Haustein aus Mülsen und der DEM-Neuling Tobias Opitz aus Lunzenau an den Start. Jörg Haustein belegte hier den fünften und Tobias Opitz den siebenten Rang.

Neben Eddi Hübner und Luca Fischeder mischten sich auch Maik Schubert aus Hopfgarten und Patrick Irmscher aus Amtsberg unter die E2-Fahrer und wurden Zehnter bzw. Zwölfter.

Während in der großen Klasse nur der Borstendorfer Nick Emmrich und der Scharfensteiner Florian Görner Westsachsen vertraten und auf die Klassenplätze sechs und acht fuhren, gingen bei den ebenfalls als Meisterschaftsklasse deklarierten "Junioren" fünf Fahrer aus dem Erzgebirge an den Start. Der Beste von ihnen war Kevin Nieschalk aus Rittersberg, der als Klassenzweiter aufs Podest stürmte. Des Weiteren belegten Karl Weigelt aus Drebach, Bastian Streit aus Augustusburg und Marvin Poller aus Zschopau die Plätze sechs, acht und zehn. Louis Richter aus Görsdorf schied vorzeitig aus.

Der nächste Lauf findet Anfang Oktober in Burg bei Magdeburg statt.