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Freilaufende Hunde verletzen Menschen und Artgenossen

Blaulicht Gegen den 45-Jährigen wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt

Taucha. 

Taucha. Am gestrigen Sonntag meldeten sich mehrere Zeugen bei der Polizei, die angaben, dass mehrere Kangal Hirtenhunde in Taucha andere Hunde und deren Besitzer angegriffen haben sollen. Als Polizeibeamte eintrafen, meldete sich der Vater einer 14-Jährigen, die offensichtliche Verletzungen an einer Hand hatte. Sie sei gemeinsam mit ihren Bekannten und ihren Hunden spazieren gewesen, als sie von drei Kangal Hirtenhunden angegriffen wurden. Dabei verletzten die Hirtenhunde einen Welpen und einen Golden Retriever sowie die 14-Jährige. Weitere Polizeibeamte stellten etwas östlicher von Dewitz einen Hundebesitzer (58) mit seinem Weimeraner fest, der gerade von den gleichen Hütehunden angegriffen wurde. Die Beamten konnten die Hütehunde von dem Mann und seinem Hund trennen.

Der 58-Jährige hatte Bisswunden an den Händen und sein Hund war schwerst verletzt. Der bekannte Besitzer (45, deutsch) der drei Kangal Hirtenhunde kam hinzu und sicherte seine Tiere. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes Taucha kam vor Ort und veranlasste die Unterbringung der Hunde in einem Tierheim im Leipziger Norden. Die 14-Jährige wurde zur Behandlung ihrer Verletzungen in eine Klinik gebracht. Der verletzte Golden Retriever musste später in einer Tierklinik eingeschläfert werden. Gegen den 45-Jährigen wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

 



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