Freistaat gibt mehr Geld für Brücken und Wege

Infrastruktur Kommunen wie Frankenberg werden vom Land Sachsen unterstützt

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Blick in den Plenarsaal des Landtags in Dresden. Foto: Sächsischer Landtag/Steffen Giersch

Frankenberg. Der Freistaat Sachsen bewilligt weitere 60 Millionen Euro für den kommunalen Straßen- und Brückenbau. Die Stadt Frankenberg profitiert maßgeblich von den zusätzlichen Mitteln, heißt es in einer Information der Pressestelle der Stadt. Für insgesamt fünf Bauvorhaben, darunter drei Geh- und Radwegebrücken, stellt der Freistaat nachträglich Gelder bereit.

Das betrifft in Frankenberg den Ausbau der S203 von der Parkstraße bis zur Max-Kästner-Straße, den Neubau der Geh- und Radwegebrücke über die B169, den Ausbau des Geh- und Radweges im Birkenwäldchen nahe dem Bahnhof, der Geh- und Radwegebrücke über den Envia-Betriebsgraben am Wehr sowie der Geh- und Radwegebrücke über Envia-Betriebsgraben in der Mühlenstraße in Frankenberg.

"Ich freue mich, dass der Freistaat Sachsen die Planungen bei dem Geh- und Radwegebau unterstützt. Mit den zusätzlichen Mitteln gelingt es der Stadt, nach Grundlage des überarbeiteten Radwegekonzeptes, beim Ausbau schneller voran zu kommen", so Bürgermeister Thomas Firmenich.

Bis Ende April lagen insgesamt rund 250 weitere neue bewilligungsfähige Förderanträge für kommunale Straßen- und Brückenbauvorhaben vor, für die bislang das Geld des Freistaats nicht ausreichte. Nun teilten Wirtschafts- und Finanzministerium gemeinsam mit, dass man sich auf eine Aufstockung der Mittel für den kommunalen Straßen- und Brückenbau verständigt habe.