Großbrand im Siemenswerk in Dresden

Polizei Kondensator geht in Flammen auf

Dresden. 

Dresden. Dienstag kam es gegen 9.30 Uhr auf der Overbeckstraße zu einem Brand bei Siemens. Der Integrierten Regionalleitstelle wurde über den Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Overbeckstraße gemeldet. Parallel dazu lief die Brandmeldeanlage eines Transformatorenwerkes ein. Die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte stellten vor Ort den Brand eines Kondensators in einem Hochspannungsprüffeld fest. Die Mitarbeiter hatten den betroffenen Bereich rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Auf Grund der Hochspannung im Bereich des Kondensators war eine direkte Brandbekämpfung nicht möglich. Mehrere Trupps unter Pressluftatmern nahmen mit Sonderlöschmitteln wie Löschpulver und Kohlendioxid die Brandbekämpfung auf. Dabei mussten Sie immer wieder ausreichend Abstand halten, um einen Spannungsüberschlag zu verhindern. Da sich kurzfristig kein Löscherfolg einstellte, wurde der Abrollbehälter Sonderlöschmittel nachgefordert und der Löschangriff fortgesetzt. Daraufhin konnte der Brand gelöscht werden.

 

 

Die Feuerwehr Dresden stand in engem Kontakt zum Betreiber der Anlage und wurde durch diesen unterstützt. Die Polizeiwar vor Ort und hatte den gesamten Bereich um die Overbeckstraße gesichert. Alarmiert wurden zu diesem Einsatz 64 Einsatzkräfte aller Feuer- und Rettungswachen sowie die Stadtteilfeuerwehr Bühlau.

 

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