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Hochwasser, Überschwemmungen und zerstörte Straßen: Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Unwetter Unser Blaulichtreporter berichtet über schreckliche Bilder und Gefahren

Region. 

Region. Seit zirka zwei Wochen ist unser Blaulichtreporter Daniel Unger nun im Urlaub und hat lange überlegt, ob er seine Gedanken und Bildern, die ihn im Urlaub beschäftigen mit uns teilt. Auch im Urlaub erreichen ihn die Bilder aus den verschiedenen von Unwettern und Starkregen gebeutelten Regionen. Auch welche aus Sachsen und seiner Heimatstadt Aue.

Bilder von überschwemmten Straßen und schwimmenden Autos

"Immer wieder sind es dieselben Bilder. Autos stehen oder schwimmen teilweise sogar auf überfluteten Straßen. Nicht weil das Wasser so plötzlich kam, sondern weil man der Meinung ist, man muss da eben noch durchfahren. Ich selbst habe solche Ereignisse oft dokumentiert und kopfschüttelnd am Straßenrand gestanden. Auch kurz vor dem Urlaub. Erst in Schwarzenberg in der Bahnhofsstraße, dann aber auch in Aue in der Bahnhofsstraße, habe ich solche Szenarien oft genug beobachtet. " schreibt unser Blaulichtreporter.

"Selbst in Chemnitz fahren die Leute eben mit den PKW´s noch durch die bereits überflutete Unterführung" berichtet er und sendet uns anbei die entsprechenden Fotos, die in diesem Beitrag als Galerie angelegt sind. "Meist schwimmen die Autos dann und sind nicht mehr kontrollierbar. Die Feuerwehr muss kommen, und die Feuerwehrleute müssen sich in Gefahr begeben, um die Insassen zu befreien, oder die Autos aus dem Wasser zu schieben. Nicht ungefährlich denn das Wasser kann eine sehr gefährliche Strömung haben."

Schreckliche Unwetter birgen große Gefahren!

"Nach den schrecklichen Bildern und Zahlen aus NRW, muss man sich doch dann aber fragen, muss das denn wirklich sein? Muss ich denn mit dem PKW noch durch eine überflutete Straße fahren wo das Wasser höher als die Bordsteinkante steht?"

Unser Reporter ist der Meinung, dass das nicht sein muss! "Unabhängig davon, dass es dann zusätzlich vielleicht sogar Feuerwehrleute in Gefahr bringt und sie mit ihrem Leben bezahlen müssen, fügt es auch dem Fahrzeug massive Schäden zu."

"In den meisten Unwetterwarnungen von uns, sowie dem deutschen Wetterdienst wird ausdrücklich gewarnt, zu nah an Gewässer zu gehen und auch Abstand zu kleinen Bächen zu halten. Gerade in Beierfeld die August-Bebel-Straße, wird bei Unwettern häufig zu einem Fluss. Bitte meidet es dort rumzustehen und zu schauen, wie das Wasser ins Tal schießt und sogar Parkflächen entpflastert. Die Feuerwehr ist immer da, wenn man sie braucht. Man sollte sich aber nicht blind darauf verlassen, dass sie jederzeit und sofort einsatzbereit sind. Die Gefahr des Wassers und des Stroms wird häufig unterschätzt und niemand sollte sich oder andere dieser Gefahr durch leichtsinniges Verhalten aussetzten."