In Zukunft nur noch digital lernen?

E-Learning Bund plant Förderung im elektronischen Lernen

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Foto: Katarzyna Bialasiewicz/GettyImages/iStockphoto

Sachsen. Kultusministerin Brunhild Kurth begrüßt die kürzlich von der Kultusministerkonferenz beschlossenen Eckpunkte zu einer Bund-Länder-Vereinbarung "Digitalpakt Schule". "Damit unterstreichen die Bundesländer, dass sie sich einer der wichtigsten bildungspolitischen Aufgaben verpflichtet fühlen. Der systematische Einsatz digitaler Medien im Unterricht wird ein zentrales Kernstück zukünftiger Unterrichtsreformen sein. Dabei muss das Lernen und Lehren in der digitalen Welt jedoch dem Primat des Pädagogischen folgen und nicht umgekehrt", so Kurth.

Fünf Milliarden Euro zum Ausbau der IT-Infrastruktur in Schulen

Weiterhin erklärt sie: "Digitalisierung im Bildungsbereich ist weit mehr als das Ersetzen analoger Lehrmittel durch digitale. Es geht auf der einen Seite darum, pädagogisch-didaktische Ansätze zu entwickeln, welche die neuen Technologien gezielt und unterstützend einsetzen. Auf der anderen Seite nützt alles Pädagogische nichts, wenn es an technischer Ausstattung und schneller Internetzugänge mangelt".

Vor diesem Hintergrund begrüßte die Kultusministerin das vom Bund angekündigte Engagement in Höhe von rund fünf Milliarden Euro zum Ausbau der IT-Infrastruktur in den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen.