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Leipzig: Versammlung gegen rassistische Morde durch Polizei begleitet

Versammlung Am Donnerstag war der 16. Todestag Oury Jallohs

Leipzig. 

Leipzig. Anlässlich der angemeldeten Versammlungen zum 16. Todestag von Oury Jalloh führte die Polizeidirektion Leipzig am gestrigen Donnerstag mit Unterstützungskräften aus der Sächsischen Bereitschaftspolizei und des Bundeslandes Brandenburg einen Einsatz durch.

An der Versammlung im Bereich der Richard-Wagner-Straße mit dem Motto "For All Oury - Gegen rassistische Morde" nahmen in der Spitze etwa 120 Personen teil. Die Versammlung begann um 14.15 Uhr mit etwa 100 Teilnehmern und hat um 15.40 Uhr ohne Vorkommnisse geendet.

Die zweite Versammlung mit dem Motto "Gedenken an Oury Jalloh" sollte 18 Uhr an der Biedermannstraße/Auerbachstraße beginnen. Im Vorfeld der angemeldeten Veranstaltungen erließ die Versammlungsbehörde der Stadt Leipzig eine Beschränkung der Teilnehmerzahlen auf maximal 200 Personen. Um 18.12 Uhr begann die Kundgebung mit etwa 150 Teilnehmern und weiterem Personenzulauf.Wenige Minuten später war die zuvor festgelegte maximale Teilnehmerzahl von 200 überschritten, sodass die Versammlungsleiterin aufgefordert wurde, weiteren Personenzulauf zu unterbinden, damit der Infektionsschutz gewährleistet werden kann. Die Teilnehmerzahl wuchs im Verlauf der Kundgebung auf etwa 250 an. Die Versammlungsbehörde beschied, dass diese unter der Gewährleistung eines entsprechenden Mindestabstandes fortgeführt werden kann. Bereits vor Beendigung der Versammlung war ein deutlicher Abgang der Versammlungsteilnehmer erkennbar. Um 19.19 Uhr war diese ohne Vorkommnisse beendet.

Im Rahmen des Einsatzes standen ein Lautsprecherkraftwagen, ein Wasserwerfer sowie ein Sonderwagen zur Verfügung. Ein Polizeihubschrauber wurde kurzfristig im Bereich Connewitz zum Einsatz gebracht.



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