• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Corona-News
Westsachsen

Radwegebau wird vorangetrieben

Verkehr Spürbare Erhöhung der Bautätigkeit erst ab 2020

Vor drei Jahren brachte das sächsische Verkehrsministerium ein 100-Kilometer-Radwegeprogramm zur Beschleunigung des Radwegebaus im Freistaat auf den Weg. "Jetzt haben wir ein zweites Sonderprogramm für den Radwegebau mit nochmals rund 128 Kilometern Radwegen aufgelegt. Alle Radwegemaßnahmen an Bundes- und Staatsstraßen der höchsten Priorität sollen damit in Planung und Bau gehen", informiert Verkehrsminister Martin Dulig.

Sorgfältige Planung ist nötig

Damit befinden sich an Bundes- und Staatsstraßen aktuell rund 450 Kilometer Radwege für rund 300 Millionen Euro in Planung und Bau. Aufgrund der erforderlichen Planungsvorläufe und Genehmigungsverfahren sei eine spürbare Erhöhung der Bautätigkeit bei bundes- und staatsstraßenbegleitenden Radwegen jedoch erst ab 2020 zu erwarten. Dulig: "Das liegt nicht zuletzt daran, dass Radwege bei der Planung die gleichen Verfahren durchlaufen müssen wie Straßenbaumaßnahmen."

Der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur sei eine Aufgabe mit vielen Akteuren auf staatlicher und kommunaler Ebene. Der Freistaat Sachsen ist größtenteils zuständig für Radwege an Bundes- und Staatsstraßen. Die Landkreise und Gemeinden sind für die Radwege in kommunaler Baulastträgerschaft zuständig. Der Fördersatz für den kommunalen Radwegebau wurde bereits auf 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten erhöht.

"Nun liegt es an den Kommunen und Kreisen, diese Gelder auch abzurufen und zu verbauen. Die Voraussetzungen sind da", so Dulig. Im vergangenen Jahr wurden für den kommunalen Radwegebau Anträge in Höhe von 8,5 Millionen Euro bewilligt.



Prospekte