Sachsen-Monitor: Die Bevölkerung hat gesprochen

Angemerkt Nun ist es an der Politik, zu handeln - Wieland Josch bringt es auf den Punkt

Foto: Lalocracio/Getty Images/iStockphoto

Im letzten Jahr gab es einen Aufschrei, als der erste "Sachsen-Monitor" vorgestellt wurde. Beklagt wurde damals, dass im Freistaat die Anzahl jener mit einer eher nicht so rechtskonformen Lebensansicht höher sei als anderswo. Nun hat man den zweiten Monitor präsentiert und das Getöse bleibt aus.

Die Zahlen sind zwar ein wenig in andere Richtungen gegangen, aber Anlass für Empörung könnten sie trotzdem bieten. Nichts dergleichen geschieht. Einerseits wohltuend, ist doch das Gepluster oft allzu wohlfeil und nicht ohne Selbstgefälligkeit. Andererseits zeigt es, dass man sich bundesweit in punkto Sachsen schon an einiges gewöhnt hat.

Gut ist aber, dass fast 80 Prozent ihre persönliche Situation positiv bewerten. Aufgezeigt werden auch Probleme wie die medizinische Versorgung oder steigende Lebenshaltungskosten. Die Sachsen haben ihre Antworten gegeben. Nun ist es an den Politikern, daraus etwas zu machen. Sonst braucht man den Monitor auch nicht.



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