Schul-Sozialarbeit wird ausgebaut

Ziel Nicht nur in Mittelsachsen soll die dauerhafte Finanzierung gesichert werden

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Foto: BraunS/Getty Images

Freiberg. Die Schul-Sozialarbeit soll im Freistaat Sachsen und damit auch im Landkreis ausgebaut werden. Dies ist der Kern des regionalen Gesamtkonzepts zur Weiterentwicklung der Schul-Sozialarbeit im Landkreis Mittelsachsen, welches gestern im Jugendhilfeausschuss behandelt wurde.

Auch Europa fördert die Projekte

Um die Landesförderung in Anspruch nehmen zu können, hat der Landkreis ein regionales Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung der Schul-Sozialarbeit zu erstellen. Aktuell wird in Mittelsachsen bereits an insgesamt 27 Schulen mit fast 24 Vollzeitstellen Schul-Sozialarbeit durchgeführt und aus verschiedenen Fördertöpfen, entweder über den Landkreis im Zusammenwirken mit der Förderrichtlinie Jugendpauschale, den Europäischen Sozialfonds oder das Förderprogramm des Landes "Chancengerechte Bildung", gefördert.

"Ziel der Weiterentwicklung ist immer, eine dauerhafte Finanzierung und damit Sicherung einmal aufgenommener Projekte zu ermöglichen", so Heidi Richter, Leiterin der Abteilung Jugend und Familie. Zum Schuljahresstart im August 2017 sollen 10 Projekte, die über den Landkreis und die Jugendpauschale ihre Gelder erhalten sowie drei Projekte aus dem Europäischen Sozialfonds in die neue Förderrichtlinie des Freistaates überführt werden.

Außerdem soll an weiteren Schulen Schul-Sozialarbeit eingeführt werden, darunter die Oberschule Eppendorf, Oberschule Rechenberg-Bienenmühle und das Gymnasium Geschwister Scholl.