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Tipps zur Rückkehr in einen normalen Schlafrhythmus

Ratgeber Eine Schlafexpertin erklärt wie die Rückkehr zur normalen Schlafroutine gelingt

Endlich Ferien, sechs Wochen Freiheit...das muss natürlich ausgenutzt werden! Dabei wird Schlaf schonmal gerne hintenangestellt. Beziehungsweise wird es zur Selbstverständlichkeit, 4 Uhr morgens ins Bett zu gehen und dann bis mittags oder nachmittags zu schlafen. Das ist ja auch erstmal kein Problem, doch wenn dann der erste Schultag immer näher rückt und schon beim Gedanken an das frühe Aufstehen der Angstschweiß ausbricht, dann wird es zu einem scheinbar unlösbaren Problem. Doch das ist es nicht. Die Schlafforscherin Ana Brito nennt drei wertvolle Tipps um den Schlafrhythmus wieder in die richtige Bahn zu lenken. Zum einen sei es wichtig, tagsüber aktiv zu sein und nach dem Aufstehen viel natürliches Licht zu bekommen, um den biologischen Rhythmus gesund zu halten. Außerdem empfiehlt sie eine ruhige, entspannte Abendroutine zu kreieren mit wenig hellem oder blauem Licht von elektronischen Geräten. Des Weiteren sei es von Vorteil eine gemütliche und vor allem vertraute Umgebung zu schaffen, denn es wurde durch zahlreiche Studien bewiesen, dass Menschen in einer ungewohnten Umgebung zunächst schlechter schlafen. Meist hilft auch ein kühles Raumklima oder Vorhänge, die den Raum noch etwas abdunkeln.

Schlaf ist ein essenzieller Faktor für die Gesundheit 

Zuletzt rät Brito noch zu einem langsamen Übergang zur normalen Schlafzeit. Man solle jeden Tag zunächst etwas früher schlafen gehen und dann auch ein wenig eher aufstehen, "Passen Sie die Schlaf- und Aufwachzeiten alle paar Tage in 15-Minuten-Schritten an", meint die Schlafforscherin. Eltern von kleineren Kindern legt sie außerdem ans Herz, Geduld zu haben und ihren Kindern Zeit zu lassen sich wieder an ihre normalen Schlafzeiten zu gewöhnen. Außerdem sollten sie auch während der Ferien darauf achten eine Balance zu erhalten und ihren Kindern eine angenehme Routine aufzubauen, denn, "vollgepackte Urlaubstage mit Reizüberflutung und Veränderungen im Tagesablauf können zu Schlafproblemen bei Kindern führen und das Ein- sowie Durchschlafen erschweren". Am wichtigsten ist es also, dass das Schlafen nicht zu kurz kommt und man nach den Ferien auch wieder genug Energie hat früh aufzustehen um einen ereignisreichen Tag zu durchleben. Denn Schlaf ist, vor allem bei Kindern und Jugendlichen eine wichtige Voraussetzung für die körperliche und mentale Gesundheit und somit essenziell für ein gesundes Leben.