• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Chemnitz

Whats App: Die neuen Richtlinien und was dahinter steckt

App Whats App sorgte in den letzten Tagen mit seinen neuen Nutzungsbedingungen für reichlich Wirbel

Whats App gilt mit seinen zwei Milliarden Nutzern als der populärste Messanger-Dienst der westlichen Welt. Nun aktualisiert What's App seine Nutzungsbedingungen und seine Datenschutzrichtlinie. Gelten sollen diese ab dem 8. Februar und wer diesen nicht zustimmt, wird ab dem Tag einfach von der Plattform "gekickt".

Facebook darf Whats App Daten nutzen

Sicherlich haben viele Nutzer das Popup Fenster überflogen und aus Gewohnheit automatisch bestätigt. Im aktuellen Fall hätte es sich doch tatsächlich mal gelohnt, genauer hinzuschauen und die eine oder andere Information zu hinterfragen. Denn mit der Zustimmung der Datenschutzrichtlinien tauschen Facebook und WhatsApp deine Daten aus, genau genommen von mehr als zwei Milliarden Nutzern weltweit. Und dafür musst du nicht bei Facebook registriert sein, damit Zuckerberg und Co. ihren Nutzen aus deinen Daten ziehen können.

Laut WhatsApp sollen nun Daten wie Telefonnummern, Transaktionsdaten, IP-Adressen oder "Informationen darüber, wie du mit anderen (einschließlich anderen Unternehmen) interagierst" mit Facebook ausgetauscht werden.

Laut eines Berichts von stern.de schlagen einige Datenschützer Alarm, sprechen bisweilen sogar von einem nun unbeschränkten Datenverkehr zwischen Whatsapp und Facebook. So wird auch der Eindruck erweckt, die eigenen Chats, Sprachnachrichten und Bilder könnten bald zur Optimierung von Werbeanzeigen von Facebook genutzt werden. Doch ganz so einfach, wie sie auf den ersten Blick wirkt, ist die Sache nicht - vor allem in Deutschland.

Denn nach Aussage von Facebook sollen diese Regeln jedoch bis jetzt nicht für europäische Nutzer gelten. Das verbietet nicht nur die Datenschutzgrundverordnung. Der Austausch zwischen den Diensten sei bereits beim Kauf von WhatsApp durch die EU-Kommission unterbunden worden. Daran wolle man sich halten, schreibt Niamh Sweeney, Direktorin für Policy bei WhatsApp in Europa, auf Twitter. Somit solle sich für europäische WhatsApp-Nutzer nichts ändern.

Die besten Alternativen

Ob es also an der Zeit ist, den Messenger zu wechseln oder ob man Whats App unter den neuen Bedingungen weiter nutzen möchte, kann jeder selbst entscheiden.

Die 5 besten Alternativen für Whats App sind Telegram, Signal, Threema, Wire oder Wickr. Sicherlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten. Elon Musk und einer der US-Staatsfeinde Nummer 1, Edward Snowden, empfehlen auf Twitter ihre ganz persönlich Alternative zu WhatsApp. Fest steht auf jeden Fall, dass sich jeder sein eigenes Bild machen sollte.