Wie sieht Förderung nach 2020 aus?

Fördermittel Sächsische Regionen erhalten zur Zeit rund 400 Millionen Euro jährlich

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Die EU-Förderung nach 2020 zählt zu den europapolitischen Schwerpunkten der Sächsischen Staatsregierung. So setzt sich der Freistaat für eine langfristige und finanziell verlässliche EU-Förderung ab 2021 ein. "Die EU-Förderung hat maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg des Freistaates Sachsen beigetragen", betont der Chef der Staatskanzlei und Europaminister Oliver Schenk.

"Allein über die Strukturfonds ESF und EFRE erhalten die Regionen in Sachsen in dieser Förderperiode jährlich rund 400 Millionen Euro für Projekte in Bereichen wie Forschung, Energieeffizienz, Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen, Aus- und Weiterbildung sowie Hochwasserschutz. Wenn wir diese Erfolge nicht gefährden wollen, muss eine langfristige und verlässliche Förderung für alle Regionen auch nach 2021 her."

Hintergrund

In der kommenden Förderperiode ist mit einem Rückgang der Mittel aus den Strukturfonds für Sachsen zu rechnen. Dies resultiert insbesondere aus der positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Freistaats. Zusätzlich gerät die Kohäsionspolitik im EU-Haushalt unter Druck, da durch den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU weniger Einnahmen zur Verfügung stehen, die EU aber gleichzeitig neue Aufgaben - beispielsweise im Bereich Sicherheits- und Verteidigungspolitik und der Migration - adressieren möchte.