Pyramidenanschub mit Gästen aus der Partnerstadt

Fest Gäste aus Bad Bentheim waren am Wochenende in Wolkenstein mit dabei

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Trotz Regen und Eis wurde die Pyramide in Wolkenstein angeschoben. Foto: Andreas Bauer

Wolkenstein. Weil Temperaturen um den Gefrierpunkt in Verbindung mit dem Regen für Glatteis sorgen, stand das Pyramidenanschieben vielerorts auf der Kippe. Auch in Wolkenstein wurde kurz überlegt, die traditionelle Veranstaltung abzusagen. Dass dieser Gedanke aber schnell wieder ad acta gelegt wurde, hatte möglich auch etwas mit weit angereisten Besuchern zu tun. Aus der niedersächsischen Partnerstadt Bad Bentheim war ein ganzer Bus angereist, um mit den Erzgebirgern den Beginn der Adventszeit zu feiern.

Jahresrückblick: Projekte realisiert

Trotz der widrigen Bedingungen blickte Bürgermeister Wolfram Liebing in einer kurzen Festrede auf das vergangene Jahr zurück. Passend zum Wetter stellte er fest: "Weltpolitisch herrscht so eine Kälte, dass es kaum noch auszuhalten ist." Für seine Stadt selbst konnte Liebing allerdings eine positive Bilanz ziehen, wurden doch viele wichtige Projekte wie die Sanierung der historischen Steinbogenbrücke realisiert. Weitere Taten sollen folgen. Unter anderem stellte der Bürgermeister einen möglichen Besuch der Bundeskanzlerin in Aussicht. Eine Einladung hat er Angela Merkel jedenfalls geschickt - zusammen mit den Fragen, die er bei Merkels Besuch in Chemnitz nicht anbringen konnte.

Bad Bentheimer präsentieren sich

Wichtig war es für Wolfram Liebing beim 40. Schwibbogenfest zudem, die Partnerschaft mit Bad Bentheim hervorzuheben. Aus dem Kurort nahe der niederländischen Grenze, wo sich seit 2009 in der Adventszeit immer eine große Pyramide aus Wolkenstein dreht, waren wieder einmal viele Vertreter gekommen. Sie betreuten nicht nur einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt, wo sie mit ihren Würfeln zum Knobeln einluden. Im Gepäck hatten sie auch 87 Kunstwerke. Diese werden unter dem Titel "Fundstücke" bis Ende April bei einer Sonderausstellung im Schloss Wolkenstein zu sehen sein.