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Unwetter im Südwesten Deutschlands: Zahl der Toten steigt auf 58!

Unwetter Immer noch zahlreiche Menschen vermisst

Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz. 

Update zu den Unwetter im Westen und Südwesten Deutschlands am Donnerstagabend: In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz laufen nach den schweren Unwettern die Rettungs- und Bergungseinsätze. 58 Todesopfer wurden bislang geborgen. Zahlreiche Menschen gelten noch als vermisst. Dabei kamen in NRW mindestens 30 Menschen ums Leben. Das teilte das Innenministerium des Bundeslandes mit.

Im Zusammenhang mit dem schweren Unwetter sind in Nordrhein-Westfalen mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte das NRW-Innenministerium mit. 57 Personen seien zudem verletzt. Auch im benachbarten Belgien starben mindestens vier Menschen. In Solingen retteten die Einsatzkräfte zirka 130 Menschen aus akuter Not vor den Fluten. An vielen Orten fiel das Strom- und Telefonnetz aus, daher ist die Lage äußerst unübersichtlich. Mehrere Kreise in der Eifel riefen Katastrophenalarm aus.  Im Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland Pfalz kamen durch das Hochwasser laut Polizeiangaben mindestens 19 Menschen ums Leben. Zahlreiche Einwohner gelten zudem noch als vermisst, ganze Ortschaften sind von der Außenwelt abgeschnitten. 

Pegel in Rheinland-Pfalz steigen

Die Pegel der Flüsse in Rheinland-Pfalz steigen, die Unwettersituation spitzt sich vor allem in der Eifel weiter zu. Wie der SWR berichtet, haben bereits vier Menschen bei den starken Unwettern im Landkreis Ahrweiler ihr Leben verloren. Zudem sind in der vergangenen Nacht durch den starken Regen und die daraus resultierenden Überflutungen bei Adenau sechs Häuser eingestürzt, 25 weitere Häuser drohen ebenfalls einzustürzen. Rund 50 Menschen werden zudem aktuell vermisst. Die Lage vor Ort sei jedoch unübersichtlich, so ein Polizeisprecher gegenüber dem SWR, es könne demnach keine genaue Angabe zur Zahl der Vermissten gemacht werden.

Warten auf Rettung von Häuserdächern

Im gesamten Eifelkreis sind die Menschen von den Überflutungen und Unwettern betroffen. Viele von ihnen sitzen in ihren Häusern fest oder warten auf den Dächern ihrer Häuser auf Rettung. Wohnungen und Häuser wurden evakuiert, so beispielsweise je 50 Meter links und rechts des Flusses Ahr, und Notunterkünfte werden eingerichtet.

Rettungskräfte sowie Helferinnen und Helfer sind im Einsatz. Wie sich die Lage weiterhin entwickeln wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer abzusehen. Bis Freitag erwarte das Landesamt für Umwelt für Koblenz jedoch bis Freitag einen Anstieg des Wasserpegels um bis zu drei Meter.

Update: 15. Juli 10.45 Uhr

Nachdem die Erft in Bad Münstereifel in den vergangenen Stunden meterhoch über die Ufer getreten ist, sieht man erst am Tag die Schäden. In der Innenstadt sind Straßen und Mauern durch die Wassermassen weggerissen worden. Auch Trinkwasserleitungen und Versorgungsleitungen zerstört, Läden sind mitunter stark verwüstet und der Bahnhofplatz ist stark beschädigt.

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