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Hutzenleute feiern Jubiläum

Besuchertag Zwischen Uromas Wäsche und hölzernem Handwebstuhl

Trieb. 

Trieb. Dieser Verein kümmert sich nicht nur um Uromas Wäsche. In den Dorfstuben der alten Trieber Schule dreht sich vieles um altes Handwerk, Modelleisenbahnen, Mundart und Gesang.

Dieses Wochenende feiern die Mitglieder vom Heimatverein 25-jähriges Gründungs-Jubiläum. Aus diesem Anlass wird kommenden Sonntag zum Tag der offenen Tür eingeladen. Ab 14 Uhr können sich Neugierige in den Räumlichkeiten umsehen und mit den Gastgebern ins Gespräch kommen. Silvia und Karlfried Hegner gehören zu den über 50 Vereinsmitgliedern. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern bereiten sie den Tag der offenen Tür vor. "Unser ganzes Haus steht offen." So rattern an diesem Nachmittag alle Modellbahnen über Gleise und durch Wände. Wer wissen will, wie es in der alten Schule früher zuging, besucht am besten das ehemalige Lehrerzimmer im Obergeschoss. In einer weiteren Stube wird der hölzerne Handwebstuhl vorgeführt. Bei einem Rundgang entdeckt man unter anderem die antiquierten Werkzeuge von Schuhmacher, Friseur und Landarbeiter. Zwischendurch können die Besucher in der Hutzenstube bei Kaffee und Kuchen in geselliger Runde plaudern.

In dieser Atmosphäre fühlen sich die Eheleute wohl. "Bei uns im Verein ist einer für den anderen da." Da die Hegners direkt gegenüber der alten Schule wohnen, ist das Paar oft vor Ort. Hausherrin Silvia leitet den Bastelzirkel. "Wir treffen uns jeden dritten Dienstag im Monat. Auch Nichtmitglieder sind in dieser Runde gern gesehen. Das Engagement in der Gruppe tut der Floristin gut. "Da kommt sehr viel zurück." Das spürt auch ihr Ehemann, der im Falkensteiner Bauhof arbeitet. "Für uns ist das ein schöner Ausgleich." Er selbst ging hier früher zur Schule. Heute singt er im gemischten Chor des Heimatvereins.



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