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Marika Ziron-Schröder engagiert sich seit 25 Jahren beim VSC Klingenthal

25 Jahre Verein bedankt sich für Engagement

Klingenthal. 

Klingenthal. Jeden Wettkampf in gleichwertig guter Qualität abliefern ganz egal, ob Miniskifliegen oder Weltcup - das hat sich der VSC Klingenthal auf die Fahne geschrieben und die positiven Resonanzen geben den Vogtländern recht. "Wir sind in der glücklichen Lage, viele ehrenamtliche Helfer zu haben, die mitwirken und sich engagieren", sagt VSC-Geschäftsführer Alexander Ziron. Seine Schwester Marika Ziron-Schröder gehört zu denjenigen, die immer da sind, wenn sie gebraucht werden. Den Rahmen beim Continental-Cup der Nordisch Kombinierten hat man seitens des VSC Klingenthal jetzt genutzt, um sich bei ihr zu bedanken. "Marika ist jede freie Minute im Verein und bei den Wettkämpfen. Ohne sie würde vieles nicht funktionieren. Sie engagiert sich seit 25 Jahren und eigentlich schon länger. Sie ist reingewachsen. Angefangen hat sie als Kassiererin am Einlass der Vogtland-Schanze und hat an der Sommerrodelbahn in Mühlleithen unterstützt, wenn Not am Mann war", erzählt Alexander Ziron. Und heute ist die 39-jährige, die am Sport-Gymnasium in Klingenthal Sport und Deutsch unterrichtet, verantwortlich für die gesamte Versorgung bei den Wettkämpfen.

1997 Vogtländischer Skiclub Klingenthal gegründet

Im Jahr 1997 haben sich die drei Klingenthaler Wintersportvereine, der WSV Aschberg-Mühlleithen der Skiverein Klingenthal und die Vogtlandia Fun Factory, die drei Jahre zuvor von Alexander Ziron gegründet worden war, zum Vogtländischen Skiclub Klingenthal (VSC) zusammengeschlossen. Marika Ziron-Schröder war bei der Gründung 14 Jahre alt, wie sie sagt und ist von Beginn an mit dem Verein verbunden. Marika Ziron-Schröder war selbst erfolgreiche Sportlerin und stand mehrfach bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Skibob ganz oben auf dem Treppchen. Nach ihrer aktiven Zeit war sie lange auch Trainerin. Die Erinnerung bleibt: "Der Moment, auf einem Podest zu stehen und die eigene Nationalhymne zu hören ist etwas, dass man als Sportler nie vergisst und was einem nie jemand nehmen kann." Heute schaut sie aus anderer Perspektive aufs Treppchen: "Emotionell ist es bei Wettkämpfen und besonders auch bei den Siegerehrungen immer. Ich denke, wenn wir die Emotionen verlieren, dann machen wir etwas falsch. Bei Veranstaltungen ist es wichtig, dass die Helfer als ein Ganzes funktionieren. Man kann viel machen, aber ohne die vielen helfenden Hände geht es nicht."

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