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Neuer Ausbildungsberuf mit Zukunft

Nachgefragt Was macht ein Kaufmann im E-Commerce in der Autobranche?

Weischlitz/Neuensalz. 

Weischlitz/Neuensalz. Die ganze Welt schaut ins Internet. Auch die interessierte Kundschaft der Autohäuser macht sich zunächst ein Bild in den digitalen Schaufenstern. "Umso erstaunlicher, dass die Branche erst vor kurzem reagiert hat. Der Kaufmann im E-Commerce ist seit 1. August 2018 ein anerkannter, dreijähriger Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Eine überfällige Neuerung, finden Experten. "Die Tätigkeit kann schwerpunktmäßig im Handel ausgebildet werden", heißt es in der Berufsbildbeschreibung. Denn E-Commerce findet quasi überall statt, wo verkauft wird. Was aber steckt genau dahinter? Dieser Frage ist der BLICK-Reporter nachgegangen. Im Unternehmen Autobund wurden wir fündig: "Unsere Firma freut sich als eines der ersten Unternehmen in Sachsen, seit 1. Juli 2021 einen qualifizierten Kaufmann im E-Commerce beschäftigen zu dürfen", schreibt Stefanie Marx, die Assistentin der Geschäftsleitung. E-Commerce-Kaufmann Markus Schneider gehört demnach zu den 100 Mitarbeitern im Unternehmen, die Autobund-Gründer Erich Laube inzwischen in Neuensalz und Weischlitz beschäftigt. Aber was genau macht dieser Mann?

Wie ein Dolmetscher: Der Kaufmann im E-Commerce spricht verschiedene Sprachen

Erich Laube zeigt auf seinen Bildschirm: "Der Kunde hat genaue Vorstellungen, was er von seinem Autohändler erwartet. Und der Autoverkäufer hat natürlich auch Erwartungen an die Datenaufbereitung. Oftmals müssen diese Wünsche aber erst in der EDV-Abteilung verarbeitet werden, mitunter sogar neue Wege beschritten werden", berichtet Erich Laube. Wenn man es also mit einfachen Worten ausdrücken will, dann ist so ein E-Commerce-Kaufmann der Dolmetscher, der sowohl die Sprache der Verkaufsabteilung und deren Kunden spricht, als auch die Techniker. "Der Mann hat kaufmännisches Verständnis und bringt IT-Kenntnisse mit. Er ist letztlich unsere Schnittstelle zwischen dem eigentlichen Markt und der komplizierten digitalen Welt, die nur für uns Ottonormalbürger scheinbar immer einfacher wird." Weil die Prozesse im Hintergrund so komplex und umfassend sind, sucht die Autobund GmbH bereits weitere Interessenten für diesen Ausbildungsberuf. Stefanie Marx ergänzt: "Markus Schneider hat die Ausbildung im dualen System bei der Autobund GmbH durchlaufen und die Prüfung vor der IHK mit Erfolg abgelegt. Er wird seine fachliche Kompetenz bei uns auch im Marketing sowie in den Bereichen Börsenarbeit und den sozialen Medien einbringen."