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Seltene Ladepumpe kam nach 71 Jahren am Sachsenring wieder zum Einsatz

MOTORSPORT Rodewischer würde gern mehr über seltene DKW-Rennmaschine in Erfahrung bringen

Rodewisch. 

Rodewisch. Für den immer noch im Classic-Bereich aktiven DDR-Meister von 1985, Stefan Tennstädt (Klasse 250ccm) ging ein Traum in Erfüllung. Der Rodewischer ließ vor einigen Tagen seine Rennmaschine, eine seltene DKW Ladepumpe SS 250 von 1935, bei der ADAC Sachsenring Classic und damit erstmals nach 71 Jahren wieder am Sachsenring dröhnen.

Seltene Rennmaschine mit unbekannter Historie

Der Rodewischer hatte eine Startgenehmigung für den DKW-Sonderlauf, der anlässlich 100 Jahre DKW Motorradtradition in der Motorradstadt Zschopau stattfand, ergattert. Der 69-Jährige sagte: "Ich habe das Schmuckstück schon einige Jahre bei mir zu Hause stehen. Der mittlerweile verstorbene Rennfahrer Harry Aster, der nicht weit von mir entfernt wohnte, fuhr 1951 auf dem alten Ring genau dieses Motorrad. Da seiner Nichte jedoch nichts über die Historie der seltenen Rennmaschine bekannt ist, würde ich mich freuen, wenn man mir diesbezüglich weiterhelfen könnte."

Erstmals 1935 Silbervase gewonnen

Bei der Sechstagefahrt in Oberstdorf 1935 gewannen mit der DKW Ladepumpe SS 250, die für den Wettkampf im Gelände modifiziert wurde, die DKW-Werksfahrer Ewald Kluge, Arthur Geiß und Walfried Winkler erstmals die Silbervase. Bis heute erhalten geblieben ist lediglich ein Modell, das im Deutschen Enduro Museum Zschopau zu sehen ist.

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