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Zähes Ringen um Wiedereinstieg auf den Bühnen in Zwickau und Plauen

Theater Ensemble-Leitung plant Start für Mitte April - Spielplan noch in der Schublade

Plauen . Angesichts der Pandemie-Entwicklung will sich das Theater Plauen-Zwickau mit kleinen Schritten aus der Lockdown-Umklammerung befreien. Nach Informationen der Ensemble-Leitung ist die Wiederaufnahme des Spielbetriebs für Mitte April geplant. Derzeit finden nur kleine Proben mit maximal zwei Personen in Präsenz statt.

Ab 1. März soll dann wieder mehr Fahrt in Richtung regulärer Probenbetrieb unter Einhaltung der Hygienevorschriften aufgenommen werden. Eigentlich sollten die Vorstellungen mit der Einweihung des Gewandhauses Ostern starten. Nachdem Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) die Öffnung von Theatern Anfang April im Freistaat bereits ausgeschlossen hat, mussten die Verantwortlichen erneut umplanen. Die erste Vorstellung soll am 16. April im Zwickauer Gewandhaus über die Bühne gehen. Wie es konkret in beiden Theaterhäusern weitergeht wird noch zurückgehalten. Laut Theatersprecherin Carolin Eschenbrenner befinde sich ein entsprechender Spielplan für den Wiedereinstieg in Vorbereitung. Er werde allerdings erst dann veröffentlicht, wenn absehbar ist, dass sich das Pandemie-Geschehen weiter positiv entwickelt und Vorstellungen kontinuierlich stattfinden können. Nüchtern betrachtet rechnet die Leitung mit Einschränkungen durch Corona-Regeln bis Ende des Jahres. Damit scheint klar, dass weniger Theater-Fans die Aufführungen in den Häusern in Zwickau und Plauen besuchen können. Zudem müssen auch die Abstände der Akteure auf der Bühne eingehalten werden. Größere Projekte sind damit wohl nicht möglich.