2,6 Millionen Euro Fördermittel für Schocken-Kaufhaus

Innenstadt Finanzspritze ermöglicht Sanierung

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Für die geplante Sanierung des Schocken-Kaufhauses in Crimmitschau gibt es eine Finanzspritze. Der Bund stellt aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus" einen Zuschuss von 2,6 Millionen Euro zur Verfügung. Das teilte der Bundestagsabgeordnete Carsten Körber (CDU) in einer Pressemitteilung mit. Der Investitionsbedarf wird auf 5,2 Millionen Euro beziffert. Die Stadt hat im Haushaltsplan einen kommunalen Eigenanteil von 1,3 Millionen Euro vorgesehen. Damit muss der private Investor, der das Projekt in Angriff nehmen will, noch 1,3 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Kaufhaus soll Stadtbild zukünftig wieder positiv mitgestalten

Die aus dem Erbe der historischen Schocken-Handelskette stammende und seit 1999 leerstehende Immobilie soll denkmalgerecht saniert und mit neuen Nutzungen für Wohnen und Gewerbe versehen werden. "Auch in Crimmitschau hat das Schocken-Kaufhaus das Bild in direkter Innenstadtlage seit seiner Eröffnung 1928 geprägt, seit dem Leerstand allerdings auch negativ. Damit ist jetzt Schluss. Auch hier wird dieser augenfällige, unsanierte Gebäudekomplex jetzt einer modernen Nutzung zugeführt", sagt Carsten Körber und findet lobende Worte: "Das ist ein schöner Erfolg und zeigt, was man alles erreichen kann, wenn Kommune, Land, Bund und Investor gemeinsam an einem Strang ziehen."

Finanzspritze bringt Bewegung in Sanierungsarbeiten

Zudem unterstützt der Bund mit einem Zuschuss von vier Millionen Euro die geplante Sanierung des Schocken-Kaufhauses in Zwickau. Die Mittel kommen aus den gleichen Fördertöpfen. "Das sind gute Nachrichten für die Menschen in Zwickau und Crimmitschau. Ich freue mich, dass sich der jahrelange Einsatz gelohnt hat", sagt Körber und ergänzt: "Beide Innenstädte erfahren durch diese Sanierung eine deutliche Aufwertung. Ich weiß, dass der zunehmende Verfall der beiden Schocken-Kaufhäuser vielen Bürgern in Zwickau und Crimmitschau schon seit Längerem ein Dorn im Auge war. Umso mehr freue ich mich über die Entscheidung. Jetzt kommt richtig Bewegung in die Sache."